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18.01.2007

12:40 Uhr

Trotz Streichung der Eigenheimzulage

Schwäbisch Hall bleibt unbestrittener Marktführer

Trotz Abschaffung der Eigenheimzulage hat Schwäbisch Hall im vergangenen Jahr ihren Gewinn gesteigert. Die Bausparkasse ist Branchenprimus bei Baufinanzierungsverträgen und konnte ihre Marktführerschaft sogar noch weiter ausbauen.

HB STUTTGART. Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge legte 2006 um 12,6 Prozent auf 197 Mill. Euro zu, wie Vorstandschef Matthias Metz am Donnerstag in Stuttgart sagte. Schwäbisch Hall habe die Marktführerschaft weiter ausgebaut. Im Bausparneugeschäft wurde mit voraussichtlich 28 Prozent Marktanteil (Vorjahr: 26,8) ein neuer Spitzenwert erreicht.

Das Neugeschäft wuchs im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent auf 28,3 Mrd. Euro mit 890 000 Verträgen. Das war nach Unternehmensangaben nach dem Rekordjahr 2003 das zweitbeste Neugeschäft in der Geschichte. Das Geschäftsfeld Baufinanzierung sei im ersten Halbjahr 2006 noch von Nachlaufeffekten geprägt gewesen, die aus der Abschaffung der Eigenheimzulage Ende 2005 resultierten. Insgesamt habe dieses Geschäftsfeld ein vermitteltes Kreditvolumen von 10,6 Mrd. Euro verzeichnet (minus von 2,8 Prozent).

In enger Zusammenarbeit mit den Genossenschaftsbanken solle der Marktanteil im Bausparen auf 30 Prozent ausgebaut werden, kündigte Metz an. „Bausparen lebt nicht von kurzfristiger Ergebnisoptimierung, sondern von mittel- und langfristiger Stabilität und Solidität“, erklärte er.

Im Geschäftsfeld „Weitere Vorsorge“ hat der Vertrieb nach Unternehmensangaben gemeinsam mit den Genossenschaftsbanken eine neue Höchstmarke erreicht. Der Absatz von Vorsorgeverträgen für Genossenschaftsbanken, die Fondsgesellschaft Union Investment und R+V-Versicherung erhöhte sich auf ein Volumen von 5,9 Mrd. Euro (plus 31,3 Prozent).

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