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06.02.2012

15:29 Uhr

UBS-Einstand

Axel Weber legt Schnellstart hin

VonHolger Alich, Sven Afhüppe

Zum Februar startete Ex-Bundesbank-Chef Axel Weber bei der UBS. Den Verwaltungsrat führt er zwar erst ab Mai, doch die ersten Personalentscheidungen für das Gremium tragen bereits eindeutig seine Handschrift.

Die Aufgaben von Axel Weber bei der UBS gehen über Personalentscheidungen hinaus. Reuters

Die Aufgaben von Axel Weber bei der UBS gehen über Personalentscheidungen hinaus.

Zürich/DüsseldorfAxel Weber hat es eilig. Seit genau sechs Tagen arbeitet der Ex-Bundesbank-Chef für die Großbank UBS. Vorerst hat er nur einen Beratervertrag. Anfang Mai soll er den Verwaltungsratsvorsitz übernehmen. Doch schon gestaltet der frühere Bundesbank-Präsident die Zukunft der Bank mit.

Am vergangenen Freitag verkündete UBS die ersten Personalentscheidungen, die eindeutig Webers Handschrift tragen: So soll die renommierte Ökonomin Beatrice Weder di Mauro mit Weber zusammen im Mai in den Verwaltungsrat gewählt werden. Mit Isabelle Romy erhält zudem eine anerkannte Rechtsexpertin Einzug in die oberste UBS-Etage.

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Nach offizieller Lesart hat Weber die beiden Nominierungen „unterstützt“. Wie das Handelsblatt aus Bankkreisen erfuhr, war Weber aber nicht nur eingeweiht, sondern aktiv an den Personalentscheidungen beteiligt. Vor allem die Wahl von Weder di Mauro habe Weber vorangetrieben, heißt es. Weber kennt die Wissenschaftlerin gut, 2004 hat er sie zu seiner Nachfolgerin im Sachverständigenrat der Bundesregierung aufgebaut. Seitdem haben Weber und Weder di Mauro, eine ausgewiesene Expertin für Finanzmarktfragen, engen Kontakt.

Der Wechsel von Weder di Mauro in das UBS-Kontrollgremium dürfte aber nur der Beginn eines personellen Neuanfangs bei der Schweizer Bank sein. „Axel Weber wird genau prüfen, wer in der Führungsmannschaft der UBS seinen Vorstellungen entspricht und wer nicht. Das gilt für den Verwaltungsrat wie für den Vorstand“, sagte ein Insider dem Handelsblatt. Unklar sei nicht, ob noch weitere Posten neu besetzt werden, sondern nur, wie schnell Weber die personellen Änderungen plane.

Kommentare (2)

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burgers_press

06.02.2012, 16:30 Uhr

Was ist eigentlich Presse?
Ein technisches Gerät um, zb., die Bibel zu vervielfältigen.
Das war schön - für die Bibel z.B.
Druckreproduktion, die sich heute darin zu gefallen scheint: ein j'accuse zur Generalinquisition zu machen.

Also eigentlich: ziemlich reaktionär.

Nicht; dass gegeb die "vierte" Verfassungsinstanz, Bürger, also irgendwas einzuwenden: die wurde zu dem, was lovins Corinth nach seinem Schlaganafall gemalt hatte:; ecce homo: Ein weiteres Spiel von Milliardenschweren Konzernen.

fein



der_kleinbuerger_als_presse

06.02.2012, 16:52 Uhr

Sagen Sie mal "Burgers Press": was ist eigentlich lovins Corinth?
Meinen Sie Lovis Corinth?
Milliardenschwere Konzerne?
Menschen?
sry - aber da komme ich nicht mehr mit.
Oder meinten Sie"Psychoneuronale Probleme zwischen Eherleuten"?
Oder gar "Männer auf der Suche nach Sex"?
Legen wir doch alle nochmal ein "Frauenförderungsprogramm" auf.

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