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17.10.2016

14:43 Uhr

UBS

Großbank steckt eine Milliarde in neue IT-Plattform

UBS will sein weltweites Vermögensverwaltungs-Geschäft in eine Plattform integrieren – und investiert dafür eine Milliarde Franken. Die Umstrukturierung ist Teil eines groß angelegten, weltweiten Sparkonzepts.

Im Zuge der Neuausrichtung der internen Organisationsstruktur investiert UBS eine Milliarde Franken in die Vereinheitlichung ihrer IT-Plattform. Durch die Restrukturierungsmaßnahme und Personalabbau will das Unternehmen seine Kosten in der Vermögensverwaltung drücken. Reuters

Rationalisierungsmaßnahme

Im Zuge der Neuausrichtung der internen Organisationsstruktur investiert UBS eine Milliarde Franken in die Vereinheitlichung ihrer IT-Plattform. Durch die Restrukturierungsmaßnahme und Personalabbau will das Unternehmen seine Kosten in der Vermögensverwaltung drücken.

Die Schweizer Großbank UBS investiert eine Milliarde Franken in die Vereinheitlichung ihrer IT-Plattformen in der Vermögensverwaltung. An dem bis 2018 laufenden Projekt arbeiten mehr als 1400 Leute, wie UBS-Manager Dirk Klee in einem am Montag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte. „Es geht darum, unsere historisch fragmentierte Infrastruktur, über die wir global verfügen, in eine Plattform zu integrieren“, sagte Klee, der für das operative Geschäft der internationalen Vermögensverwaltung zuständig ist.

„Wir wollen dieselben Prozesse haben und streben (für die Kunden) einen Zugang zu UBS an und wir wollen Synergien und Skaleneffekte in der Verwaltung erzielen“, sagte Klee. Zum Umfang der Einsparungen äußerte er sich nicht. Die Änderungen gelten für das weltweite Vermögensverwaltungs-Geschäft außerhalb der USA.

Vor einigen Monaten hatte die UBS bereits angekündigt, durch eine neue Organisationsstruktur und einen Stellenabbau in der Vermögensverwaltung mehrere hundert Millionen Franken einzusparen. Konzernweit will die Bank ihre Kosten bis Ende 2017 um 2,1 Milliarden Franken drücken.

Die einheitliche Plattform soll es für die Bank einfacher machen, neue digitale Angebote weltweit zu verbreiten. Ein Beispiel dafür ist ein Online-Vermögensverwaltungsprodukt, das UBS ab Anfang 2017 landesweit zunächst in Großbritannien anbieten will. Sollte die Plattform, die den Nutzern je nach ihren Finanzzielen verschiedene Investitionsstrategien anbietet, Erfolg haben, werde sie auch in großen europäischen Märkten und Asien zum Einsatz kommen, sagte Klee.

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