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03.10.2017

15:57 Uhr

UBS warnt

Technologie könnte 30 Prozent der Jobs ersetzen

Die Digitalsierung könnte bei der Schweizer Großbank UBS jede dritte Stelle überflüssig machen. Was mit dem eingesparten Geld gemacht werden soll, ist für Konzernchef Sergio Ermotti auch schon klar.

Die Schweizer Großbank beschäftigt aktuell noch 95.000 Mitarbeiter. Reuters

UBS

Die Schweizer Großbank beschäftigt aktuell noch 95.000 Mitarbeiter.

ZürichBei der Schweizer Großbank UBS könnte Technologie in den kommenden Jahren rund ein Drittel der Stellen überflüssig machen. Einschließlich externen Mitarbeitern beschäftige das Institut zur Zeit fast 95.000 Personen, erklärte Konzernchef Sergio Ermotti in einem Interview dem Magazin „Bloomberg Markets“. „Man kann 30 Prozent weniger haben, aber die Jobs werden viel interessanter sein“, sagte er. Statt 50 Kunden könnten die Mitarbeiter dann 100 Kunden bedienen, und das auf eine viel ausgefeiltere Weise.

„Die Technologie wird helfen, die Kostenbasis zu reduzieren.“ Gleichzeitig müsse aber ein großer Teil der Einsparungen reinvestiert werden, um technologisch auf dem neusten Stand zu bleiben, erklärte Ermotti. Er erwartete keinen „Big Bang“, sondern eine graduelle Verschiebung über die kommenden zehn Jahre.

Von

rtr

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