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14.06.2011

11:45 Uhr

Umstrukturierung

Commerzbank strafft Osteuropa-Sparte

Das Firmenkundengeschäft der Osteuropa-Sparte der Bank soll künftig von der Mittelstandsbank übernommen werden. Die Umstrukturierung soll bis Ende 2011 über die Bühne gehen.

Die Commerzbank-Zentrale in Frankfurt. Quelle: Reuters

Die Commerzbank-Zentrale in Frankfurt.

FrankfurtDie Commerzbank strafft ihre Osteuropa-Sparte. Das Firmenkundengeschäft soll künftig von der Mittelstandsbank übernommen werden, wie aus einem internen Schreiben der Bank hervorgeht, das der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX vorliegt. Die Osteuropa-Sparte selbst soll künftig das Universalbank- und Direktbankgeschäft vor allem in wachstumsstarken Märkten forcieren. Die Umstrukturierung soll bis Ende 2011 über die Bühne gehen, heißt es in dem Schreiben, aus dem zuerst die „Börsen-Zeitung“ (Dienstag) berichtet hatte.

In Mittel- und Osteuropa wolle sich die Bank verstärkt auf ihre Rolle als Universal- und Direktbank in denjenigen Kernmärkten konzentrieren, in denen sie Wettbewerbsvorteile und Potenzial für weiteres Wachstum sieht, sagt Spartenchef Andre Carls in einem intern veröffentlichten Interview. Der Fokus liege dabei unter anderem auf Polen und der Ukraine.

Im kommenden Jahr will die Commerzbank in der Osteuropa-Sparte operativ mehr als 350 Millionen Euro verdienen. Im vergangenen Jahr waren es lediglich 53 Millionen Euro, die weitgehend von der polnischen Tochter erwirtschaftet wurden.

Von

dpa

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