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13.02.2004

12:48 Uhr

Umstrukturierungskosten von etwa 300 Mill. Kronen

SEB plant Stellenabbau in Deutschland

Der schwedische Bankkonzern SEB (Svenska Enskilda Banken) will in Deutschland trotz verbesserter Erträge 400 Stellen streichen.

HB STOCKHOLM. Die Rentabilität in Deutschland habe die Erwartungen nicht erfüllt, wenn auch das Ergebnis stärker gewesen sei als das der deutschen Mitwettbewerber, teilte SEB am Freitag in ihrem Quartalsbericht mit. Deswegen sei in Deutschland ein Ergebnisverbesserungsprogramm eingeleitet worden, das den Abbau von 400 Stellen einschließe. Dadurch würden weitere Umstrukturierungskosten von etwa 300 Mill. Kronen entstehen, vor allem im Jahre 2004. Im September 2003 hatte SEB in Deutschland 3 838 Mitarbeiter beschäftigt.

In der gesamten Gruppe steigerte die SEB nach eigenen Angaben den Betriebsgewinn in den drei Monaten zum Dezember 2003 auf 2,19 Mrd. Kronen (umgerechnet 200 Mill. Euro) von 1,88 Mrd. Kronen im gleichen Vorjahreszeitraum. Analysten hatten den Gewinn niedriger mit 2,03 Milliarden Kronen erwartet.

Im Gesamtjahr 2003 erzielte die Bank bei Einnahmen von 27,1 Mrd. Kronen einen Betriebsgewinn von 7,96 Mrd. Kronen.

Anfang 2000 hatte die SEB die BfG Bank AG erworben. Im April 2001 wurde sie in SEB AG umfirmiert.

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