Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.12.2016

16:39 Uhr

Unicredit

Geldregen für Investmentbanken

Bis zu 325 Millionen Euro könnte die angestrebte Kapitalerhöhung bei Unicredit den beteiligten Banken einbringen – ein rekordverdächtiger Wert. Zu den Profiteuren der Emission gehört auch die Deutsche Bank.

Die Kapitalerhöhung von Unicredit dürfte im nächsten Jahr eine der größten Transaktionen am europäischen Kapitalmarkt sein, in Italien ist es die größte Emission der Geschichte. dpa

Unicredit

Die Kapitalerhöhung von Unicredit dürfte im nächsten Jahr eine der größten Transaktionen am europäischen Kapitalmarkt sein, in Italien ist es die größte Emission der Geschichte.

LondonDie milliardenschwere Kapitalerhöhung von Unicredit bringt den beteiligten Investmentbanken einen rekordverdächtigen Geldregen. Nach Schätzungen der Beratungsfirma Freeman Consulting dürften die zehn Banken, die dem italienischen Institut bei der Platzierung der Aktien im Volumen von 13 Milliarden Euro helfen sollen, 195 bis 325 Millionen Euro kassieren.

Normalerweise nehmen die Banken zwei bis drei Prozent des Volumens als Gebühren. Freeman geht aber davon aus, dass Unicredit einen kleinen Rabatt erhält. Je riskanter eine Emission, desto höher sind die Gebühren, da die Banken auch das Risiko tragen, auf einem Teil der Papiere sitzenzubleiben. Zum Vergleich: Die Deutsche Bank hatte 2014 für ihre acht Milliarden schwere Kapitalerhöhung 119 Millionen Euro Gebühren bezahlt.

Monte dei Paschi: Schuldentausch könnte kurz bevor stehen

Monte dei Paschi

Schuldentausch könnte kurz bevor stehen

Insider vermuten, dass die italienische Krisenbank Monte dei Paschi am Donnerstag ihren Anlegern ein Angebot zum Tausch von Anleihen gegen Aktien unterbreitet. Die Zeit drängt: Die Bank braucht dringend frisches Kapital.

Die Kapitalerhöhung von Unicredit dürfte im nächsten Jahr eine der größten Transaktionen am europäischen Kapitalmarkt sein, in Italien ist es die größte Emission der Geschichte. In der ersten Reihe stehen Morgan Stanley, UBS, Bank of America Merrill Lynch, JPMorgan und Mediobanca, dahinter folgen unter anderem Deutsche Bank und Credit Suisse.

Von

rtr

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

14.12.2016, 17:23 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

TRAUTMANN

Danke

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×