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02.02.2008

13:22 Uhr

US-Druck

Chinas Banken kappen Geschäft mit dem Iran

Nach iranischen Angaben drosseln die chinesischen Banken bereits seit Monaten kontinuierlich ihr Geschäft mit der Republik. Obwohl noch keine Details bekannt wurden, ist der Grund längst klar: Die USA haben etliche internationale Unternehmen aufgefordert, keine Geschäfte in dem Land mehr zu tätigen.

HB TEHERAN. Chinesische Banken haben dem Iran zufolge auf Druck der USA ihre Geschäftsbeziehungen mit Finanzinstituten in der Islamischen Republik zurückgefahren. Chinas Bankensystem habe die Zusammenarbeit seit vier Monaten gedrosselt, zitierte die iranische Zeitung „Etemad“ den stellvertretenden Außenminister Mahdi Mirabutalebi am Samstag. Details wurden nicht genannt. Es war nicht klar, ob nur bestimmte oder sämtliche Transaktionen gestoppt wurden.

Die USA haben im Zuge ihrer Bemühungen, den Iran wegen seines Atomprogramms zu isolieren, internationale Banken und Firmen aufgefordert, keine Geschäfte oder Investitionen in dem Land mehr zu tätigen. China ist seitdem zunehmend zu einem der wichtigsten Handelspartner der Islamischen Republik avanciert. 2007 war der Iran der drittgrößte Öllieferant der Volksrepublik.

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