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19.01.2009

15:50 Uhr

US-Finanzinvestor

Cerberus plant offenbar Massenentlassungen

Üblicherweise sorgen Finanzinvestoren für Entlassungen bei den Firmen, an denen sie Anteile halten. Doch nun macht die Krise auch Kürzungen im eigenen Hause notwendig. Cerbereus muss jede zehnte Stelle streichen.

HB NEW YORK. Der Chrysler-Eigentümer Cerberus streicht wegen der Finanzkrise laut Medienberichten rund zehn Prozent seiner Stellen. Der Jobabbau treffe Cerberus-Büros weltweit, berichtete das "Wall Street Journal" am Montag unter Berufung auf Insider. Die Beteiligungsfirma beschäftige knapp 300 Finanzprofis. Auch zahlreiche andere Private-Equity-Gesellschaften hatten zuvor bereits Stellen gestrichen.

Cerberus leidet besonders unter Problemen beim massiv angeschlagenen drittgrößten US-Autobauer Chrysler. Der Hersteller baute in den vergangenen Jahren Zehntausende Arbeitsplätze ab und kann derzeit nur dank Milliardenkrediten der US-Regierung überleben. Cerberus hatte im Sommer 2007 vom deutschen Daimler-Konzern gut 80 Prozent an Chrysler übernommen. Daimler will auch seinen Restanteil an Cerberus verkaufen, beide Parteien streiten sich aber über den Preis.

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