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21.03.2014

19:09 Uhr

US-Hypothekenstreit

Credit Suisse zahlt 885 Millionen Dollar Strafe

Die Großbank Credit Suisse legt einen Rechtsstreit im Zusammenhang mit der Immobilienkrise in den USA bei. Die Vereinbarung hat allerdings einen hohen Preis. Dadurch ändern sich auch die Bilanzen.

Die Credit Suisse in Zürich: Die Schweizer Bank zahlt eine hohe Strafe und beendet damit einen Rechtsstreit um Hypothekenkredite. Reuters

Die Credit Suisse in Zürich: Die Schweizer Bank zahlt eine hohe Strafe und beendet damit einen Rechtsstreit um Hypothekenkredite.

ZürichDie Credit Suisse zahlt zur Beilegung eines Streits um verbriefte Immobilienkredite 885 Millionen Dollar Strafe. Mit der Vereinbarung sei der bedeutendste Rechtsstreit um Hypothekenkredite zwischen der Bank und Anlegern beigelegt, teilte das Institut am Freitagabend mit.

Die US-Behörde FHFA hatte Credit Suisse vorgeworfen, beim Verkauf von verbrieften Immobilienkrediten (RMBS) im Volumen von rund 16,6 Milliarden Dollar an die staatlichen Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac falsche Angaben zur Qualität der dahinterstehenden Kredite gemacht zu haben. Als der dortige Häusermarkt 2007 kollabierte, verloren viele dieser Hypothekenpapiere drastisch an Wert.

Die Vereinbarung belaste das Ergebnis des vierten Quartals 2013 und des Gesamtjahres 2013 mit 275 Millionen Franken nach Steuern, teilte die Bank mit. Daher muss die Bank ihre am 6. Februar vorgelegten vorläufigen Zahlen ändern und weist für das Schlussquartal 2013 nun einen Reinverlust von acht Millionen Franken aus, der Reingewinn für das Gesamtjahr 2013 betrage nun 2,794 Milliarden Franken.

Von

rtr

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