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30.07.2013

15:52 Uhr

Vergleich

JP Morgan zahlt für Strommarkt-Manipulation

Die US-Großbank JP Morgan hat sich durch eine Zahlung von 410 Millionen Dollar eines großen Problems entledigt: Durch die Zahlung stellt die Energieaufsicht ihre Untersuchungen gegen das Unternehmen ein.

Das Logo der JPMorgan Chase Bank: Durch die Zahlung wird das Verfahren gegen die Bank eingestellt. dpa

Das Logo der JPMorgan Chase Bank: Durch die Zahlung wird das Verfahren gegen die Bank eingestellt.

WashingtonIm Streit über Manipulationen am Energiemarkt hat die US-Großbank JPMorgan Chase einen Vergleich mit den Behörden geschlossen. Die amerikanische Energieaufsicht FERC stellt gegen die Zahlung von 410 Millionen Dollar ihre Untersuchung ein, wie sie am Dienstag mitteilte. Sie warf JPMorgan vor, dass eine der Filialen der Bank in den Jahren 2010 und 2011 in acht Fällen den Energiemarkt manipuliert habe. Händler sollen in Kalifornien und dem Mittleren Westen der USA versucht haben, mit einer nicht ganz sauberen Angebotstaktik die Gewinne nach oben zu treiben. Anfang des Jahres hatte die Deutsche Bank einen ähnlichen Streit mit der FERC mit der Zahlung von 1,5 Millionen Dollar beigelegt. Die britische Bank Barclays soll 470 Millionen Dollar zahlen.

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Die Behörde hatte den Fall gegen JPMorgan am Montag vorangetrieben und Details ihrer Anschuldigungen vorgelegt. Die von den Manipulationsvorwürfen betroffenen Händler wurden jedoch nicht benannt. Auch die Chefin des Rohstoffhandels der Bank, Blythe Masters, fand keine namentliche Erwähnung. In Medienberichten war ihr Name immer wieder in Zusammenhang mit den Untersuchungen gefallen.

Unter dem wachsenden Druck der Aufsichtsbehörden hatte JPMorgan erst am Freitag überraschend den Rückzug aus dem Geschäft mit physischen Rohstoffen angekündigt. Dazu gehörte der Handel etwa mit Öl oder Metallen, die sich faktisch im Besitz von JPMorgan befinden. Dazu unterhielt die Bank bislang auch eigene Metall-Lagerhäuser und Stromkraftwerke. Am Geschäft mit Rohstoff-Derivaten und Edelmetallen will JPMorgan hingegen festhalten.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

30.07.2013, 16:27 Uhr



Die Strafen sind meist mit eingepreist...

Account gelöscht!

30.07.2013, 16:33 Uhr

mit Kohle in der Tasche kauft man sich frei; tolle Demokratie.

Account gelöscht!

31.07.2013, 10:23 Uhr

Gibt es einen Wirtschaftsbereich in dem die Banken nicht lügen und betrügen?
Solche Unternehmen werden mit Steuergeldern gestützt!!!
Wie bescheuert sind eigentlich die Bürger?

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