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26.04.2012

12:51 Uhr

Verkaufspläne

Hypo Alpe Adria hübscht Österreich-Geschäft auf

Die österreichische Staatsbank Hypo Alpe Adria will sich auf ihr Kerngeschäft beschränken. Andere Bereiche sollen abgespaltet werden. Damit soll die Hypo-Österreich-Tochter interessanter für mögliche Käufer werden.

Das Logo der österreichischen Hypo Group Alpe Adria am Unternehmenssitz. Reuters

Das Logo der österreichischen Hypo Group Alpe Adria am Unternehmenssitz.

WienDie Staatsbank Hypo Alpe Adria (HGAA) hübscht ihr zum Verkauf stehendes Österreichgeschäft auf. Das Institut spalte jene Bereiche, die nicht zum Kerngeschäft der Österreich-Tochter gehörten, in die Holding Hypo Alpe Adria International ab, teilte die Bank am Donnerstag mit. Mit dem Schritt wird die Hypo Österreich jene Geschäftsteile los, die das Institut schwer verkaufbar machen - etwa das grenzüberschreitende Geschäft mit großen Firmenkunden.

Die Staatsbank will nach dem Plan des Managements sowohl ihre österreichische Tochter, als auch das Geschäft in Italien und Südosteuropa verkaufen. Am Ende soll von dem Institut nichts mehr übrig bleiben. Bislang hat die HGAA bei ihren Verkaufsprozessen allerdings wenig Erfolg - auch weil viele mögliche Käufer derzeit angesichts der strengeren Kapitalanforderungen der Aufseher mit sich selbst beschäftigt sind.

Durch die Abspaltung wird die Hypo-Österreich-Tochter für potenzielle Interessenten leichter verdaulich: Ihre Bilanzsumme sinkt auf knapp vier von 5,74 Milliarden Euro. Noch muss der Plan aber von den Hauptversammlungen der Institute genehmigt werden. Sie finden im dritten Quartal statt.

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Von

rtr

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