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01.03.2011

14:36 Uhr

Verlustfrei als AG

Die WestLB muss keine Zinsen zahlen

Die Bilanz für 2010 ist bei der WestLB mindestens ein zweischneidiges Schwert. Immerhin wurde die angeschlagene Landesbank aufgespalten. Die AG der WestLB hat für 2010 immerhin ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt.

Das Logo der WestLB in Düsseldorf am Eingang der Landesbank: keine Verluste als AG. Quelle: dpa

Das Logo der WestLB in Düsseldorf am Eingang der Landesbank: keine Verluste als AG.

Düsseldorf

Die auf eine Aufspaltung zusteuernde WestLB hat in der AG 2010 die Verlustzone verlassen. Die WestLB AG habe nach HGB-Rechnungslegung 2010 ein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielt. Im Vorjahr stand noch ein Minus von 295 Millionen Euro in den Büchern.

Für Genusscheine und stille Einlagen soll es keine Ausschüttung für das Jahr 2010 geben. Zahlen für den Gesamtkonzern mit Töchtern wie etwa der WestImmo legte die WestLB noch nicht vor, dies soll Ende März geschehen. 2009 hatte die Bank einen Konzernverlust von 531 Millionen Euro geschrieben.

Die WestLB hatte Altlasten in Milliarden-Höhe aus den Bilanzen genommen und in einer Bad Bank deponiert. Diese Transaktion wird von der EU-Kommission untersucht, da bei der Übertragung nach Berechnungen der Brüsseler Wettbewerbshüter milliardenschwere Beihilfen geflossen sind.

Die WestLB-Eigner verhandeln mit den Wettbewerbshütern derzeit über einen Verkauf, eine Verkleinerung sowie eine Aufspaltung der Bank. In Finanzkreisen hatte es geheißen, eine Aufspaltung mit der Bildung einer Verbundbank sei die wahrscheinlichste Variante für die Zukunft der drittgrößten deutschen Landesbank.

Eine Bilanz für den Gesamtkonzern liegt noch nicht vor. Diese erfolgt auf Basis der IFRS-Rechnungslegung, bei der Kursschwankungen stärker durchschlagen.

Von

rtr

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