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18.06.2012

23:53 Uhr

Vermögensverwaltung

Bank of America stößt Auslandsgeschäft ab

Der weltgrößte Vermögensverwalter Bank of America lässt das Ausland links liegen: Einem Medienbericht zufolge soll das US-Institut seine Vermögensverwaltung außerhalb der USA in die Schweiz verkaufen.

Eine Filiale der Bank of America in den USA. dapd

Eine Filiale der Bank of America in den USA.

CharlotteDie Bank of America steht einem Medienbericht zufolge kurz vor dem Verkauf ihrer Vermögensverwaltung außerhalb der USA an die Schweizer Bank Julius Bär. Die Konditionen der Transaktion müssten noch festgelegt werden, berichtet der Sender CNBC am Montag. Julius Bär könnte zwischen 1,5 und zwei Milliarden Dollar für den Zukauf auf den Tisch legen. Bank of America wollte den Bericht nicht kommentieren. Bei Julius Bär war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Reuters hatte im April unter Berufung auf mit den Plänen vertrauten Personen berichtet, dass Bank of America (BofA) die Sparte der Tochter Merrill Lynch zum Verkauf gestellt habe.

Die Bank of America ist der weltgrößte Vermögensverwalter. Im Ausland verwaltet das US-Institut in diesem Bereich zwar Kundenanlagen über 90 Milliarden Dollar. Das Volumen hinkt aber weit hinter dem US-Geschäft mit reichen Kunden zurück und ist damit für die Bank nicht lukrativ genug.

Der Verkauf wäre der größte in der Vermögensverwaltung seitdem ING 2010 seine Geschäfte in Europa an Julius Bär und in Asien an die Oversea-Chinese Banking Corp aus Singapur für zusammen 1,9 Milliarden Dollar veräußerte.

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Von

rtr

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