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25.05.2012

09:22 Uhr

Verstaatlichte Sparkasse

Bankia braucht 15 Milliarden Euro von Spanien

Dass die verstaatlichte Sparkasse Bankia eine kräftige Finanzspritze benötigt, war schon vor wenigen Tagen klar. Doch der Bedarf ist größer als bisher angenommen. 15 Milliarden Euro braucht Bankia.

Bankia braucht 15 Milliarden Euro, sonst ist Sense. Reuters

Bankia braucht 15 Milliarden Euro, sonst ist Sense.

MadridDie Rettung der verstaatlichten Groß-Sparkasse Bankia wird die klamme spanische Regierung deutlich teurer kommen als bislang gedacht. Wie ein Finanz-Insider der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag sagte, wird das Institut den Staat am Freitag bei der Vorlage eines Restrukturierungsplanes um eine Geldspritze von mehr als 15 Milliarden Euro bitten. Weder das Geldhaus noch die Regierung wollte sich zu der Angelegenheit äußern. Die Aktie des angeschlagenen Konzerns war heute vom Handel ausgesetzt worden. Die heimische Börsenaufsicht CNMV begründete dies mit „Umständen, die den normalen Aktienhandel beeinträchtigen können“.

Die Regierung hatte erst am Mittwoch den Finanzbedarf der Bank auf mindestens neun Milliarden Euro beziffert. Wirtschaftsminister Luis de Guindos hatte versichert, die Regierung werde den Bedarf der Großsparkasse voll decken.

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Bankia wurde Anfang des Monats in einer Nacht- und Nebel-Aktion teilweise verstaatlicht, weil das Institut die riesigen Verluste aus dem spanischen Immobilien-Crash nicht mehr schultern konnte. Bankia war erst vor zwei Jahren auf staatlichen Druck aus der Fusion schwächelnder Sparkassen entstanden. Spanien leidet schwer unter den Nachwehen einer vor vier Jahren geplatzten Immobilienblase, die dem Land inzwischen eine zweite Rezession und eine rekordhohe Arbeitslosigkeit eingebrockt haben.

Kommentare (45)

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Dominik

25.05.2012, 00:18 Uhr

Demnächst muß es mich interessieren wenn der spanische Finanzminister Blähungen hat, es gibt genug kapitalhörige deutsche Abgeordnete die dann gerne dran schnuppern und den Gestank zum Problem für alle machen. Irgendein Furz wird es im neuen Europa immer geben. Leute wie Martin 'Schulz können es nicht erwarten die Fäkalien der anderen wegzuputzen.

EuroHangover

25.05.2012, 02:58 Uhr

Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen,
ist die Tatsache,dass sie es von anderen haben wollen.
Konrad Adenauer

Account gelöscht!

25.05.2012, 04:08 Uhr

So funktioniert also Europa, d.h. die Südländer leben über ihre Verhältnisse undd er deutsche Michel bezahlt für sie.
TOLL!
Geht auch nur solange, bis die Lebensverhältnisse in Europa angeglichen sind, d.h. bis Deutschland auch total bankrott ist.

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