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25.02.2014

13:06 Uhr

Veruntreuung

Deutsche Bank zahlt hohe Geldstrafe

Millionenstrafe in Brasilien: Die Deutsche Bank soll bei der Verwaltung von veruntreuten Geldern des Bürgermeisters von Sao Paulo geholfen haben. Das Geldhaus erklärt, mit den Behörden kooperiert zu haben.

Man habe mit den Behörden kooperiert, heißt aus der Firmenzentrale der Deutschen Bank. Reuters

Man habe mit den Behörden kooperiert, heißt aus der Firmenzentrale der Deutschen Bank.

Sao PauloDie Deutsche Bank zahlt an die brasilianische Stadt São Paulo eine Strafe von 20 Millionen Dollar. Die Summe werde in den nächsten 60 Tagen beglichen, sagte Staatsanwalt Silvio Marques am Montag. Hintergrund ist ein Verfahren um Veruntreuung von Geldern in den Jahren 1993 bis 1997durch den früheren Bürgermeister von Sao Paulo.

Die Bank soll bei der Verwaltung der Gelder geholfen haben. Das Geldhaus habe in vollem Umfang mit den Behörden zusammengearbeitet, teilte die Deutsche Bank mit. Die Einigung erhöht den Druck auf andere Institute wie UBS oder Citigroup. Sie könnten zwischen 60 und 70 Millionen Dollar zahlen müssen, sagte der Staatsanwalt.

Größte Banken der Welt (nach Bilanzsumme)

Platz 11

Deutsche Bank
Deutschland
1955 Milliarden Euro

Stand: Ende Juni 2015. Quelle: Bloomberg.

Platz 10

Barclays
Großbritannien
1960 Milliarden Euro

Platz 9

Bank of America
USA
1998 Milliarden Euro

Platz 8

BNP Paribas
Frankreich
2078 Milliarden Euro

Platz 7

Mitsubishi UFJ
Japan
2224 Milliarden Euro

Platz 6

JP Morgan Chase
USA
2402 Milliarden Euro

Platz 5

Bank of China
China
2408 Milliarden Euro

Platz 4

HSBC
Großbritannien
2489 Milliarden Euro

Platz 3

Agricultural Bank of China
China
2531Milliarden Euro

Platz 2

China Construction Bank
China
2627 Milliarden Euro

Platz 1

Industrial and Commercial Bank of China (ICBC)
China
3216 Milliarden Euro

„Wir freuen uns, die Angelegenheit abgeschlossen zu haben, nachdem wir mit den Behörden vollumfänglich zusammengearbeitet haben“, sagte ein Sprecher der Bank am Dienstag in Frankfurt und reagierte damit auf Medienberichte aus Südamerika. Der Bank selbst wurden keine Korruptionsvorwürfe gemacht, aber Gelder sollen über Deutsche-Bank-Konten ins Steuerparadies Jersey geflossen sein.

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