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24.01.2008

19:55 Uhr

Vorbild ist SachsenLB

Zweckgesellschaft für Risiken der WestLB geplant

Die Aktionäre der WestLB beraten weiter fieberhaft über eine Sanierung der Landesbank. Wie das Handelsblatt (Freitagsausgabe)aus Eigentümerkreisen erfuhr, wird dabei auch erwogen, die Bank gegen alle zukünftigen Risiken mit einer großen Zweckgesellschaft abzuschirmen.

FRANKFURT. Vorbild dabei ist die Rettungsaktion für die angeschlagene SachsenLB. Donnerstag Abend wollten sich Vertreter des Landes, der Sparkassenverbände und der Landschaftsverbände treffen, um über den Vorschlag zu beraten. Sprecher der Eigentümer lehnten eine Stellungnahme dazu ab.

Am vergangenen Wochenende hatten sich die Eigentümer darauf verständigt, insgesamt zwei Mrd. Euro für die WestLB bereitzustellen. Damit sollten ein erwarteter Konzernverlust und Wertberichtigungen abgedeckt werden. Gestern hieß es aber im Eigentümerkreis, Barmittel sollten nur für den Verlustausgleich fließen. A nsonsten schwebe ein Modell ähnlich dem praktizierten Verfahren bei der SachsenLB vor. „Wir könnten alle Risikoaktiva aus der Bank nehmen und in einer Zweckgesellschaft bündeln. Damit wäre die Bank formal frei von Altlasten, wenn es zur Fusion mit der Landesbank Hessen-Thüringen kommen sollte“, sagte ein Insider. Allerdings müsse ausgeschlossen sein, dass die EU-Kommission dagegen Einwände erhebt.

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