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26.02.2015

18:16 Uhr

VTB Bank

Russland-Sanktionen als „kostenlose Werbung“

Wirtschaftssanktionen gegen Russland als Werbefaktor: Wegen der Ukraine-Krise beschäftigten sich Verbraucherschutzorganisationen mit der VTB Bank – und konnten nur Positives berichten. Die Bank profitiert.

Die Europa-Tochter der VTB ist von den Sanktionen gegen Russland offenbar nicht betroffen – im Gegenteil. Reuters

Sanktionen lassen VTB kalt

Die Europa-Tochter der VTB ist von den Sanktionen gegen Russland offenbar nicht betroffen – im Gegenteil.

BerlinDie europäische Tochter der Moskauer VTB Bank profitiert nach eigenen Angaben von den Wirtschaftssanktionen gegen Russland. „Ein Stück weit war das kostenlose Werbung für uns“, sagte Jan-Peter Kind, der die VTB Direktbank leitet, am Donnerstag auf einer Branchenkonferenz in Berlin.

Wegen der Ukraine-Krise hätten sich Verbraucherschutzorganisationen wie die Stiftung Warentest mit VTB beschäftigt und bestätigt, dass Einlagen bis zu 100.000 Euro im Rahmen des europäischen Einlagenschutzes sicher seien, erklärt Kind. Die VTB-Europa-Tochter habe ihren Sitz schließlich in Wien.

Größte Vermögensverwalter der Welt

Platz 10

Deutsche Bank (Deutschland)

380 Milliarden Dollar (Vorjahr: 387 Mrd. $)

Quelle der Angaben: PAM Insight Wealth Ranking. Stand jeweils Ende 2013 im Vergleich zu 2012.

Platz 9

HSBC (Großbritannien)

382 Milliarden Dollar (Vorjahr: 398 Mrd. $)

Platz 8

BNP Paribas (Frankreich)

383 Milliarden Dollar (Vorjahr 349 Mrd. $)

Platz 7

Raymond James Financial (USA)

454 Milliarden Dollar (398 Mrd. $)

Platz 6

Royal Bank of Canada (Kanada)

660 Milliarden Dollar (647 Mrd. $)

Platz 5

Credit Suisse (Schweiz)

887 Milliarden Dollar (Vorjahr: 862 Mrd. $)

Platz 4

Wells Fargo (USA)

1618 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1200 Mrd. $)

Platz 3

Morgan Stanley (USA)

1909 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1800 Mrd. $)

Platz 2

Bank of America (USA)

2002 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1800 Mrd. $)

Platz 1

UBS (Schweiz)

2055 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1747 Mrd. $)

In Frankfurt hat das Institut, das auch in Deutschland auf Kundenfang geht, eine Zweigniederlassung. Die Europa-Tochter der VTB sei von den Sanktionen gegen Russland nicht betroffen, betonte Kind. Die VTB ist hinter der Sberbank die zweitgrößte russische Bank – beide Institute gehören mehrheitlich dem russischen Staat. Sie steuern ihr Europa-Geschäfts von Wien aus und sind auch stark in Osteuropa aktiv.

Von

rtr

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