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30.01.2006

19:10 Uhr

VTB-Gruppe

Russische Großbank drängt an die Börse

Die staatlich kontrollierte russische Vneshtorgbank (VTB) geht an die Börse. Mit dem erhofften Erlös in Höhe von bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar soll vor allem die massive Expansion im Ausland finanziert werden.

HB DÜSSELDORF. Wie Vorstandschef Andrei L. Kostin dem Handelsblatt (Dienstagsausgabe) sagte, will die zweitgrößte russische Bank möglichst noch Ende 2006 oder spätestens im ersten Quartal 2007 etwa ein Viertel ihres Kapitals in London und Moskau platzieren. Spekulationen, statt des Börsengangs könne es auch zum Einstieg eines strategischen Investors kommen, dementierte Kostin. Vor einigen Monaten hatte es Gerüchte gegeben, die Deutsche Bank habe Interesse an der Vneshtorgbank.

Die VTB-Gruppe gilt als eine der am schnellsten wachsenden Banken Russlands. Die Bilanzsumme der Gruppe, so Kostin, habe sich im vergangenen Jahr auf 35 Milliarden Dollar verdoppelt. Das entspricht einer Verfünffachung seit 2003. Der Nettogewinn sei, so die vorläufigen Berechnungen, auf 428 Millionen Dollar gestiegen – das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Laut Kostin ist VTB die einzige russische Bank, die sich die internationale Expansion zum Ziel gesetzt hat. Von der Zentralbank erwarb sie alle Auslandsbeteiligungen, etwa die Ost-West-Handelsbank in Frankfurt, die Moscow Narodny Bank in London und die Eurobank in Paris.

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