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28.03.2017

14:55 Uhr

Wachstumspläne

Commerzbank erwartet anhaltenden Immobilienboom

Die Commerzbank rechnet mit einer Fortsetzung des Nachfragebooms nach Baufinanzierungen. Die zweitgrößte Privatbank peilt für 2017 ein Neugeschäft von 14 Milliarden Euro an. Eine App soll weitere Neukunden anlocken.

Die zweitgrößte Privatbank setzt auf die boomende Baubranche. dpa

Commerzbank

Die zweitgrößte Privatbank setzt auf die boomende Baubranche.

FrankfurtDas Neugeschäft mit privaten Immobilienkrediten solle bis zum Jahr 2020 um bis zu 40 Prozent auf knapp 17 Milliarden Euro wachsen, sagte Privatkunden-Vorstand Michael Mandel am Dienstag in Frankfurt. Das Kreditbuch würde damit auf bis zu 75 (2016: 58) Milliarden Euro aufgebläht. „Wir gehen davon aus, dass der Markt für Immobilienfinanzierung kontinuierlich weiter wachsen wird“, sagte Mandel. Im Vergleich zu anderen EU-Ländern sei die Eigentumsquote in Deutschland immer noch gering. „Das ist ein nachhaltigerer und langfristigerer Prozess als viele glauben.“ Eine Immobilien-Blase gebe es „in der Breite“ nicht.

Deutschlands zweitgrößte Privatbank will von dem Immobilienboom kräftig profitieren. Für das laufende Jahr stellt Mandel ein Neugeschäft von mindestens zwölf Milliarden Euro – wie im Vorjahr – in Aussicht, hofft aber auf mehr. „14 Milliarden wären eine schöne Zahl.“ Im ersten Quartal sei die Baufinanzierung neben dem Wertpapier-Geschäft einer der Wachstumstreiber gewesen. In der vergangenen Woche habe die Commerzbank mit rund einer halben Milliarde Euro Neugeschäft einen Rekord aufgestellt.

Diese Noten erhalten die Baufinanzierer von „Finanztest“

Top – Platz 5: Stadtsparkasse München

Qualitätsurteil: gut (2,5)
Qualität des Angebots (75%): 2,3
Kundeninformationen (20%): 3,7
Begleitumstände (5%): 2,0

Top – Platz 4: Interhyp

Qualitätsurteil: gut (2,3)
Qualität des Angebots (75%): 2,2
Kundeninformationen (20%): 2,7
Begleitumstände (5%): 2,1

Top – Platz 3: Dr. Klein

Qualitätsurteil: gut (2,2)
Qualität des Angebots (75%): 2,2
Kundeninformationen (20%): 2,3
Begleitumstände (5%): 1,2

Top – Platz 2: Frankfurter Sparkasse

Qualitätsurteil: gut (1,9)
Qualität des Angebots (75%): 2,0
Kundeninformationen (20%): 1,8
Begleitumstände (5%): 1,6

Top – Platz 1: Frankfurter Volksbank

Qualitätsurteil: gut (1,8)
Qualität des Angebots (75%): 2,0
Kundeninformationen (20%): 1,6
Begleitumstände (5%): 0,8

Flop – Platz 5: Postbank

Qualitätsurteil: ausreichend (4,3)
Qualität des Angebots (75%): 4,6
Kundeninformationen (20%): 3,4
Begleitumstände (5%): 4,3

Flop – Platz 4: BW Bank

Qualitätsurteil: ausreichend (4,5)
Qualität des Angebots (75%): 5,0
Kundeninformationen (20%): 3,7
Begleitumstände (5%): 1,5

Flop – Platz 3: Commerzbank

Qualitätsurteil: ausreichend (4,5)
Qualität des Angebots (75%): 4,8
Kundeninformationen (20%): 3,8
Begleitumstände (5%): 2,7

Flop –Platz 2: Sparda-Bank West

Qualitätsurteil: mangelhaft (5,0)
Qualität des Angebots (75%): 5,5
Kundeninformationen (20%): 3,4
Begleitumstände (5%): 2,1

Flop – Platz 1: Sparkasse Köln-Bonn

Qualitätsurteil: mangelhaft (5,1)
Qualität des Angebots (75%): 5,4
Kundeninformationen (20%): 4,5
Begleitumstände (5%): 2,0

Quelle: Finanztest 3/2017

Um das Geschäft weiter anzukurbeln, soll eine Internet-App zur Baufinanzierung Neukunden anlocken und bestehende Kunden beim Haus- oder Wohnungskauf handlungsfähiger machen. Damit können sich Kunden ab April nicht nur eine Finanzierungszusage für den Makler auf das Smartphone schicken lassen, das Geldhaus macht dort auch seine Bewertung für das ins Auge gefasste Objekt publik. „Ich kenne keine andere Bank, die das macht“, sagte Bereichsleiter Falko Schöning. Für die Immobilien-Suche greift die Anwendung auf die Datenbank von ImmobilienScout24 zu. Theoretisch ließe sich damit der Immobilienkredit komplett per Smartphone abwickeln. „Wenn es zum Abschluss kommt, gehen die meisten aber doch in die Filiale“, glaubt Mandel.

Derweil denkt der Privatkunden-Vorstand bereits an das nächste Projekt. „Der Ratenkredit wird dieses Jahr ein großer Wurf werden.“ Dieses Geschäft betreibt die Commerzbank künftig ohne den Joint-Venture-Partner BNP Paribas.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Franz Paul

28.03.2017, 14:36 Uhr

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