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02.02.2011

04:05 Uhr

Wall Street

Banken zahlen Rekordsumme für Gehälter

Die Hochzeit der Finanzkrise ist gut zwei Jahre vorbei. Nun wird an der Wall Street wieder gut verdient. Insgesamt haben die Banken 2010 soviel Geld für Gehälter ausgegeben wie noch nie.

Am Finanzplazu New York wird wieder gut verdient. Quelle: ap

Am Finanzplazu New York wird wieder gut verdient.

HB/NEW YORK. Im weltgrößten Finanzzentrum wird wieder blendend verdient. Im vergangenen Jahr haben die Mitarbeiter der börslich gelisteten Finanzfirmen in New York insgesamt so viel Gehalt und Zusatzleistungen erhalten wie noch nie. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Gesamtsumme um 5,7 Prozent auf 135 Milliarden Dollar, wie das Wall Street Journal anhand der Geschäftsberichte ermittelte.

Hintergrund ist der Erholung der Einnahmen vor allem bei den 25 größten Instituten. Diese stiegen um ein Prozent auf die Rekordsumme von 417 Milliarden Dollar.

Die Analyse der Zahlen zeigt aber auch, dass sich die Gehaltsstruktur an der Wall Street auf Druck der Aufsichtsbehörden verändert hat. Im vergangenen Jahr wurde die Hälfte der Vergütung in Aktien und mittels langfristiger Auszahlungspläne gewährt. So soll sicher gestellt werden, dass Banker ihr oft vom Erfolg abhängiges Gehalt durch das eingehen hoher Risiken kurzfristig in die Höhe treiben und die Bank am Ende die Kosten für Fehlspekulationen zu tragen hat. In früheren Jahren sei lediglich ein Drittel der Summe auf mittels solcher Pläne ausgezahlt worden, zitiert das Blatt Alan Johnson, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Johnson Associates.

Der Anstieg der insgesamt für Gehälter ausgezahlten Summe stieg auch durch eine höhere Zahl an Beschäftigen. Insgesamt legte das Durchschnittsgehalt um drei Prozent auf 114 000 Dollar zu.

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