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06.01.2004

10:32 Uhr

Weg frei für Börsengang

Frische Milliarden für Chinas Banken

Eine staatliche Kapitalspritze von 45 Milliarden Dollar erhalten zwei große chinesische Banken. Die Staatshilfe wird als Schritt zur Stabilisierung des unter faulen Krediten leidenden Bankensektors gesehen.

HB SHANGHAI/PEKING. China habe die Devisenreserven angezapft, um die Bank of China und die China Construction Bank mit frischem Kapital zu versorgen, sagte ein Sprecher der staatlichen Verwaltung der Reserven am Dienstag. Die Mittel seien vor Ende 2003 bereitgestellt worden.

Mit der Kapitalspritze werde der Weg der Banken für einen möglichen Börsengang geebnet, hieß es in einem chinesischen Zeitungsbericht. Die Bank of China plant nach eigenen Angaben den Börsengang 2005. Die China Construction Bank hat bereits Kontakt mit Investmentbanken aufgenommen, um ihren Börsengang zu begleiten.

Analysten begrüßten die Staatshilfe, da das chinesische Bankensystem durch hohe Not leidende Kredite an unwirtschaftliche staatliche Unternehmen gefährdet sei. Einige Analysten halten allerdings die Hilfe nicht ausreichend, um den Sektor zu stabilisieren.

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