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19.12.2016

19:41 Uhr

Westfälische Sparkassen

Harter Kampf um das Präsidentenamt

VonElisabeth Atzler

In Westfalen wird am Mittwoch ein neuer Sparkassenpräsident gewählt. Eigentlich gibt es eine klare Favoritin. Doch ganz sicher scheinen sich ihre Befürworter nicht zu sein, wie ein Brief an die Sparkassenchefs zeigt.

Die westfälischen Sparkassen wählen einen neuen Verbandspräsidenten - und es geht turbulent zu. Ein echter Wahlkampf ist entbrannt. dpa

Sparkassen

Die westfälischen Sparkassen wählen einen neuen Verbandspräsidenten - und es geht turbulent zu. Ein echter Wahlkampf ist entbrannt.

FrankfurtAm Mittwoch dieser Woche (21.12.) wählen Sparkassen und Kommunen in Westfalen-Lippe einen neuen Sparkassenpräsidenten. Vieles spricht dafür, dass es dieses Mal eine Präsidentin wird. Liane Buchholz, derzeit Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands, werden die größten Chancen zugebilligt.

Ausgemacht ist das allerdings nicht. Denn es gibt es zwei weitere Kandidaten. Auch Markus Schabel, der Chef Sparkasse Münsterland Ost, und Roland Schäfer (SPD), Bürgermeister von Bergkamen, stellen sich zur Wahl. Während Schäfer vor allem Zustimmung einiger kleiner Kommunen zugetraut werden, dürfte Schabel mehr Stimmen auf sich vereinen.

Die Besetzung beim Sparkassenverband Westfalen-Lippe wird genau beäugt, weil Gerlach, obwohl er nur 67 von 400 deutschen Sparkassen vertritt, streitbar wie machtbewusst auftritt. Zudem gilt der 63-Jährige, der Ende März 2017 aufhört, als Gegenspieler von Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon.

Buchholz soll die Unterstützung etlicher SPD-Kommunalpolitiker sowie vieler der knapp 70 Sparkassen in Westfalen haben. Sowohl der Verwaltungsrat des Verbandes als auch die Findungskommission hatten sich mehrheitlich für die 51-Jährige ausgesprochen.

Ganz sicher, dass sie die Wahl gewinnt, sind sich ihre Befürworter aber offenbar nicht. So werben zwei Sparkassenchefs, die so genannten Landesobmänner, in einem Brief an alle Sparkassenvorstände klar für Buchholz. Über das Schreiben berichteten die „Westfälischen Nachrichten“.

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