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26.09.2016

18:34 Uhr

Zahlungsdienstleister Swift

Immer mehr Hackerangriffe erwartet

Die Bedrohung durch Cyberkriminalität dürfte laut Swift in den kommenden Jahren immer weiter zunehmen. Der Zahlungsdienstleister kann von einem persönlichen Beispiel berichten – und damit die Sinne schärfen.

Das warnende Beispiel aus Bangladesch ist bei Swift nach wie vor präsent. dpa

Kriminalität im Netz

Das warnende Beispiel aus Bangladesch ist bei Swift nach wie vor präsent.

GenfDer Zahlungsdienstleister Swift hat vor einer Zunahme von Hackerangriffen auf das internationale Bankensystem gewarnt. In den vergangenen Monaten habe es drei neue Attacken auf Institute im Swift-Verbund gegeben, sagte Swift-Chef Gottfried Leibbrandt am Montag auf einer Konferenz in Genf.

Zwar hätten die Angreifer in keinem der Fälle Geld erbeutet. Bei zwei Instituten seien sie jedoch zunächst erfolgreich in die Systeme eingedrungen. Die Bedrohung durch Computerkriminelle wachse stetig und ändere das ganze Geschäftsumfeld, sagte der Swift-Chairman Yawar Shah.

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Die Society of Worldwide Interbank Financial Telecommunication (Swift) mit Sitz in Brüssel ist der Dreh- und Angelpunkt des internationalen Finanzsystems. Die Organisation soll dafür sorgen, dass Zahlungsvorgänge reibungslos über die Bühne gehen. Es wird weltweit von 11.000 Instituten genutzt.

Hacker hatten Anfang des Jahres die Systeme der Zentralbank von Bangladesch geknackt. Dann verschickten sie über Swift manipulierte Zahlungsanweisungen und erbeuteten 81 Millionen Dollar. Inzwischen hat Swift nach eigenen Angaben neue Sicherheitsmaßnahmen eingeführt.

Von

rtr

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