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13.01.2005

17:45 Uhr

Zeitungsbericht

Commerzbank-Risikovorsorge soll sinken

Einem Zeitungsbericht zufolge peilt die Commerzbank in diesem Jahr eine niedrigere Risikovorsorge für faule Kredite an.

HB FRANKFURT. „Wir erwarten einen Wertberichtigungsbedarf von unter 800 Mill. € nach maximal 850 Mill. € 2004“, sagte Commerzbank-Vorstand Wolfgang Hartmann in einem am Donnerstag vorab veröffentlichten Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ (Freitagausgabe). „Das wäre so gut wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr.“ Die 20 größten ungesicherten, mit schwächeren Ratings versehenen Risiken der Bank seien in den vergangenen Jahren deutlich reduziert worden. „Wenn es dann zwei oder drei dieser Unternehmen nicht schaffen - was eine hohe Quote wäre -, könnten wir das aus der budgetierten Risikovorsorge bestreiten.“

Die Risikovorsorge für faule Kredite hat den deutschen Banken in den vergangenen Jahren immer wieder die Bilanzen verhagelt. Vor allem Großpleiten wie die des Medienimperiums Kirch zwangen die Banken zu hohen Wertberichtigungen. „Aber ich erwarte keine höhere Zahl an Insolvenzen als in den vergangenen drei Rekordjahren und auch keine Häufung der Großpleiten wie in 2002“, ergänzte Hartmann.

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