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27.07.2012

19:48 Uhr

Zinsmanipulationen

Auch Niederlande ermitteln im Libor-Skandal

Die Behörden in den Niederlanden ermitteln nun auch im Libor-Skandal. Zentralbank und die Börsenaufsicht hielten sich bedeckt. Sie ließen lediglich mitteilen, dass die Untersuchungen bereits vor „einiger Zeit“ begonnen hätten.

Auch die niederländischen Behörden ermitteln im Libor-Skandal. dapd

Auch die niederländischen Behörden ermitteln im Libor-Skandal.

AmsterdamIm Skandal um Zinsmanipulationen ermitteln auch die Niederlande. Zentralbank und die Börsenaufsichtsbehörden hätten mit ihren Untersuchungen bereits vor „einiger Zeit" begonnen, sagte ein Sprecher der Notenbank am Freitag ohne weitere Details zu nennen. Zuvor hatte die niederländische Zeitung „Het Financieele Dagblad" am Freitag berichtet, dass die Rabobank zwischen 2008 und 2011 vier Händler wegen Libor-Manipulationen entlassen habe.

Die Rabobank wollte sich dazu nicht äußern. Das Institut ist das einzige der Niederlande, das Daten für die Ermittlung des Zinssatzes Libor zur Verfügung stellt.

Der Referenzsatz wird in verschiedenen Währungen ermittelt und liegt quasi allen Finanztransaktionen am Markt zugrunde. Die Ermittlungen drehen sich im Kern um den internationalen Referenz-Zinssatz Libor, den mehr als ein Dutzend Banken in den Jahren 2005 bis 2009 zu ihrem eigenen Vorteil manipuliert haben sollen.

Der Skandal zieht immer weitere Kreise. Weltweit stehen etwa ein Dutzend Banken unter Druck, in Deutschland die Deutsche Bank. Zuletzt geriet auch die britische Bank Lloyds ins Visier der Ermittler. Als erstes Geldhaus hatte Barclays ein Fehlverhalten eingeräumt und muss deshalb rund eine halbe Milliarde Dollar Strafe zahlen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Ludwig500

27.07.2012, 20:16 Uhr

Die Rabobank in den Libor-Skandal verwickelt? Denken Sie kein Quatsch!

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