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02.11.2013

11:15 Uhr

Zurich Insurance

Keine Unregelmäßigkeiten vor Wauthiers Selbstmord

Wurde der ehemalige Zurich-Finanzchef Pierre Wauthier vor seinem Tode unter Druck gesetzt? Ein Bericht soll Vorwürfe, die nach Wauthiers Suizid aufkamen, entkräften.

Mitte November will Zurich Quartalsergebnisse vorlegen - und zuvor die Kontroverse um Wauthiers Suizid beenden. Reuters

Mitte November will Zurich Quartalsergebnisse vorlegen - und zuvor die Kontroverse um Wauthiers Suizid beenden.

Düsseldorf Die Zurich Insurance Group will ihren Investoren in Kürze die Ergebnisse einer Untersuchung zum Selbstmord ihres Finanzvorstands Pierre Wauthier vorlegen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters werden in dem Report Vorwürfe entkräftet, Wauthier habe vor seinem Selbstmord unter übermäßigem Stress gestanden. Es habe keine Unregelmäßigkeiten gegeben, schreibt Reuters unter Bezugnahme auf mit der Situation vertrauten Personen. Der Bericht sei auch an die Schweizer Finanzaufsicht Finma weitergeleitet worden.

Nach dem Selbstmord Wauthiers hatte dessen Witwe den damaligen Verwaltungsratspräsidenten Josef Ackermann beschuldigt, ihren Mann unter Druck gesetzt zu haben. Auch in Wauthiers Abschiedsbrief fiel dessen Name. Ackermann hatte die Anschuldigungen zwar zurückgewiesen, seinen Posten aber niedergelegt.

Weder die Finma, noch Zurich Insurance selbst wollten die Informationen Reuters gegenüber kommentieren. Der Nachrichtenagentur berichtet weiter unter Bezugnahme auf unbenannte Quellen, beide Führungskräfte hätten sich vor der Veröffentlichung der Ergebnisse des zweiten Quartals überworfen.

Von

koe

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