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28.04.2015

00:32 Uhr

Zwangsabfindung per Squeeze-Out

Deutsche Bank drängt Kleinaktionäre aus der Postbank

Squeeze-Out: Die Deutsche Bank will Kleinaktionäre mit einer Zwangsabfindung aus dem Investment bei der Postbank drängen. Der Vorstand der Tochterbank wurde am Montagabend mit entsprechenden Vorbereitungen beauftragt.

Kein Platz für Kleinanleger: Die Postbank soll eine Zwangsabfindung ermöglichen. dpa

Deutsche Bank beantragt Squeeze-Out

Kein Platz für Kleinanleger: Die Postbank soll eine Zwangsabfindung ermöglichen.

FrankfurtDie Deutsche Bank hat am Montagabend den Vorstand der Postbank gebeten, die Vorbereitung für eine Zwangsabfindung der Minderheitsaktionäre (Squeeze-Out) zu treffen. Möglich ist die Zwangsabfindung durch den jüngsten Kauf von Anteilen an der Postbank auf dem Markt. So stieg der Anteil auf zuletzt 96,8 Prozent und kletterte damit über die für einen Squeeze Out wichtige 95-Prozent-Marke.

Das Unternehmen hält sich noch offen, mit wie viel Geld sie die Aktionäre der Postbank bei der geplanten Herausdrängung aus dem Unternehmen entschädigen will. Die Barabfindung werde nach einer Bewertung zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben, teilte die Deutsche Bank mit.

Deutsche Bank: Und ab die Postbank

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Die beiden Vorstandschefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen müssen die Deutsche Bank kleiner machen. Dem mächtigsten heimischen Geldhaus stehen schwierige Jahre bevor. Ärger droht auch den Kleinaktionären der Postbank.

Bis Ende 2016 will die Deutsche Bank die Tochter dann wieder an die Börse bringen und ihren Anteil dabei auf weniger als 50 Prozent senken. Den Entschluss zur Trennung von der Filialbank hatte der Aufsichtsrat am Freitagabend nach einer Marathonsitzung gefasst.

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