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06.03.2014

14:16 Uhr

Zweifelhafte Bankgeschäfte

Teilentlastung im Prozess gegen LBBW-Vorstände in Sicht

Ein Klagepunkt gegen Ex-Vorstände der LB Baden-Württemberg mag fallen, ihre Geschäfte über Zweckgesellschaften könnten rechtens gewesen sein. Verbleibt der Vorwurf, dass sie die Unternehmensschieflage verschleiert haben.

Michael Horn (links), freigestellter Vorstand der LBBW Bank, und Siegfried Jaschinski, Ex Vorstandsvorsitzender der LBBW Bank dürften ein wenig aufatmen: Ein Klagepunkt gegen sie könnte fallen. dpa

Michael Horn (links), freigestellter Vorstand der LBBW Bank, und Siegfried Jaschinski, Ex Vorstandsvorsitzender der LBBW Bank dürften ein wenig aufatmen: Ein Klagepunkt gegen sie könnte fallen.

StuttgartIm Prozess gegen mehrere ehemalige Vorstände der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) vor dem Landgericht Stuttgart zeichnet sich in Teilen der Anklage eine Entlastung ab. Der Vorsitzende Richter hatte sich zuvor vorläufig der Meinung eines Gutachters angeschlossen, wonach Geschäfte mit Zweckgesellschaften in den Geschäftsberichten 2005 und 2006 nicht grundsätzlich falsch dargestellt worden waren. Nun bereite die Kammer eine Verfügung vor, auf deren Basis die Staatsanwaltschaft eine Einstellung des Verfahrens in diesem Teilkomplex beantragen könne, erklärte der Richter am Donnerstag. Eine abschließende Entscheidung dazu ist noch nicht gefallen. Am Donnerstag drehte sich das Verfahren zunächst um den zweiten Vorwurf - die Frage, ob die Manager die Schieflage im Geschäftsbericht 2008 verschleiert hatten.

Von

dpa

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