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17.03.2006

10:37 Uhr

Zwischenbilanz

Deutsche Beteiligungs AG ist voller Zuversicht

Zwar hat die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) das Geschäftsjahr mit einem kräftigen Gewinnrückgang begonnen, doch die Quartalszahlen sieht das Unternehmen als nicht beunruhigend an. Denn der Wert des Firmenportfolios ist gestiegen. Das im Kleinwerteindex SDax gelistete Private-Equity-Haus aus Frankfurt zeigte sich nicht zuletzt deshalb zuversichtlich für das Restjahr.

HB FRANKFURT. Der Markt sei nach wie vor im Aufwärtstrend, teilte die DBAG am Freitag mit. So prüfe der im Bereich größerer Mittelständler tätige Finanzinvestor eine große Zahl möglicher Investitionen. Allein 2005 seien in Deutschland branchenweit 25 Unternehmen mit einem Transaktionswert von 50 bis 250 Mill. Euro übernommen worden.

Der Vorstand gehe davon aus, in dem am 31. Oktober endenden Geschäftsjahr 2005/2006 „ein erfreuliches Ergebnis“ zu erzielen. Die DBAG bekräftigte damit ihre vage Prognose. Im vergangenen Geschäftsjahr hatten die Frankfurter den Gewinn mit 41,3 Mill. Euro auf ein Rekordniveau vervierfacht.

Der DBAG-Gewinn hängt unter anderem davon ab, ob und in welchem Umfang Unternehmen des Portfolios verkauft werden. So trennten sich die Frankfurter im vergangenen Geschäftsquartal etwa von ihrer Beteiligung an der Otto Sauer Achsenfabrik. Aber auch Effekte aus der Bewertung der gehaltenden Firmen und Beteiligungen fließen mit ein. Deshalb ist das Ergebnis starken Schwankungen unterworfen, was sich im Auftaktquartal einmal mehr zeigte. So reduzierte sich der Konzernüberschuss von November 2005 bis Januar 2006 um mehr als die Hälfte auf 8,2 Mill. Euro.

Im Vorjahr hatte die DBAG bereits in den ersten drei Monaten etwa 50 Prozent ihres ganzen Jahresgewinns eingefahren. „Solche Schwankungen in den Ergebnissen vergleichsweise kurzer Perioden bedeuten keine grundlegende Veränderung der wirtschaftlichen Situation“, betonte die DBAG.

Die im Beteiligungsgeschäft zentrale Kennziffer, der Netto-Vermögenswert, legte hingegen zu. Bezogen auf die einzelne Aktie erhöhte er sich im Quartal um 3,3 Prozent auf 15,13 Euro. Damit hat sich der Wert der von der DBAG gehaltenen Firmen erneut erhöht. DBAG-Chef Wilken von Hodenberg hat auch für das gesamte Geschäftsjahr einen Anstieg des Netto-Vermögenswerts in Aussicht gestellt.

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