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Bayer, Merck, Siemens

Die größten Übernahmen von US-Unternehmen durch deutsche Firmen

Öl, Gas, Pharma, Software – die Vereinigten Staaten bieten deutschen Unternehmen zahlreiche attraktive Wachstumsmärkte. Unternehmerische Shoppingtouren sind da nicht verwunderlich. Ein Ranking.

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Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck übernahm am 28.02.2010 die US-amerikanische Millipore Corporation für 6,869 Milliarden US-Dollar. Seit der Fusion repräsentiert die Tochter Merck Millipore die Life Science-Abteilung des Unternehmens. dpa

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Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck übernahm am 28.02.2010 die US-amerikanische Millipore Corporation für 6,869 Milliarden US-Dollar. Seit der Fusion repräsentiert die Tochter Merck Millipore die Life Science-Abteilung des Unternehmens.

Bild: dpa

Die Medizintechniksparte der Siemens AG floriert: Erst im März dieses Jahres zog das Unternehmen einen milliardenschweren Auftrag des US-Militärs an Land. Grund hierfür dürfte nicht zuletzt die Übernahme der Dade Behring Holding vom 25.07.2007 gewesen sein. Der damalige Kaufpreis: 7,680 Milliarden Dollar. dpa

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Die Medizintechniksparte der Siemens AG floriert: Erst im März dieses Jahres zog das Unternehmen einen milliardenschweren Auftrag des US-Militärs an Land. Grund hierfür dürfte nicht zuletzt die Übernahme der Dade Behring Holding vom 25.07.2007 gewesen sein. Der damalige Kaufpreis: 7,680 Milliarden Dollar.

Bild: dpa

Sieben Jahre nach der Dade Behring-Übernahme griff die  Siemens AG erneut tief in die Tasche: Für 7,730 Milliarden Dollar machte sich die deutsche Holding am 21.09.2014 den US-amerikanischen Maschinenbaukonzern Dresser-Rand zu eigen. Ziel der Integration: Eine vermehrte Teilhabe am Boom der nordamerikanischen Öl- und Gasindustrie. dpa

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Sieben Jahre nach der Dade Behring-Übernahme griff die Siemens AG erneut tief in die Tasche: Für 7,730 Milliarden Dollar machte sich die deutsche Holding am 21.09.2014 den US-amerikanischen Maschinenbaukonzern Dresser-Rand zu eigen. Ziel der Integration: Eine vermehrte Teilhabe am Boom der nordamerikanischen Öl- und Gasindustrie.

Bild: dpa

Um die eigene Vormachtstellung auf dem US-Wassermarkt auszubauen, übernahm der Essener Energieversorgungskonzern RWE am 17.09.2001 die American Water Works Company. Kostenpunkt: 8,098 Milliarden Dollar. RWE ist seither verantwortlich für die Wasserversorgung von 18 Millionen Kunden in 29 US-Bundesstaaten und Kanada. dpa

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Um die eigene Vormachtstellung auf dem US-Wassermarkt auszubauen, übernahm der Essener Energieversorgungskonzern RWE am 17.09.2001 die American Water Works Company. Kostenpunkt: 8,098 Milliarden Dollar. RWE ist seither verantwortlich für die Wasserversorgung von 18 Millionen Kunden in 29 US-Bundesstaaten und Kanada.

Bild: dpa

Investitionen ins Cloud-Computing lässt sich der Walldorfer Softwarehersteller SAP einiges kosten: Mit 8,264 Milliarden Dollar war die Übernahme der Concur Technologies vom 18.09.2014 eine teure. Der Washingtoner Anbieter von Reisemanagement-Software beliefert unter anderem die US-Regierung. dpa

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Investitionen ins Cloud-Computing lässt sich der Walldorfer Softwarehersteller SAP einiges kosten: Mit 8,264 Milliarden Dollar war die Übernahme der Concur Technologies vom 18.09.2014 eine teure. Der Washingtoner Anbieter von Reisemanagement-Software beliefert unter anderem die US-Regierung.

Bild: dpa

Ein Megadeal: Mit der Eingliederung des US-amerikanischen Automobilteileherstellers TRW vom 15.09.2014 rückte die ZF Friedrichshafen AG in den Kreis der größten Zulieferer weltweit auf. 13,317 Milliarden Dollar war den Friedrichshafener Stiftungseignern der Ankauf wert. dpa

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Ein Megadeal: Mit der Eingliederung des US-amerikanischen Automobilteileherstellers TRW vom 15.09.2014 rückte die ZF Friedrichshafen AG in den Kreis der größten Zulieferer weltweit auf. 13,317 Milliarden Dollar war den Friedrichshafener Stiftungseignern der Ankauf wert.

Bild: dpa

Am 06.05.2014 einigten sich die Bayer AG und Merck auf die Übernahme des merckschen US-Consumer Care-Geschäfts durch den Leverkusener Konzern. Der Kauf – mit einem Gesamtvolumen von 14,200 Milliarden Dollar – machte Bayer zum zweitgrößten Anbieter rezeptfreier Medikamente nach Johnson & Johnson. dpa

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Am 06.05.2014 einigten sich die Bayer AG und Merck auf die Übernahme des merckschen US-Consumer Care-Geschäfts durch den Leverkusener Konzern. Der Kauf – mit einem Gesamtvolumen von 14,200 Milliarden Dollar – machte Bayer zum zweitgrößten Anbieter rezeptfreier Medikamente nach Johnson & Johnson.

Bild: dpa

Kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Konzern durfte der langjährige Merck-Chef Karl-Ludwig Kley frohe Kunde übermitteln: Am 22.09.2014 erfolgte die Übernahme des US-Laborausstatters Sigma-Aldrich durch das Darmstädter Unternehmen. Mit 16,449 Milliarden Dollar war die Fusion die bisher teuerste der Konzerngeschichte. Sigma-Aldrich wurde in den bereits bestehenden Life-Science-Merger Merck Millipore integriert. dpa

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Kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Konzern durfte der langjährige Merck-Chef Karl-Ludwig Kley frohe Kunde übermitteln: Am 22.09.2014 erfolgte die Übernahme des US-Laborausstatters Sigma-Aldrich durch das Darmstädter Unternehmen. Mit 16,449 Milliarden Dollar war die Fusion die bisher teuerste der Konzerngeschichte. Sigma-Aldrich wurde in den bereits bestehenden Life-Science-Merger Merck Millipore integriert.

Bild: dpa

Um auf dem amerikanischen Mobilfunkmarkt Fuß zu fassen übernahm die deutsche Telekom AG am 24.07.2000 die VoiceStream Wireless Corporation. Lange Jahre tat sich das Unternehmen schwer auf dem amerikanischen Markt. Kurseinbrüche und mehrere gescheiterte Weiterverkaufsversuche seitens der Telekom waren die Folge. Unter der Führung von John Legere geht es jedoch zusehends bergauf: Der Manager erwartet für 2017 ein Betriebsergebnis von bis zu 10,8 Milliarden Dollar. dapd

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Um auf dem amerikanischen Mobilfunkmarkt Fuß zu fassen übernahm die deutsche Telekom AG am 24.07.2000 die VoiceStream Wireless Corporation. Lange Jahre tat sich das Unternehmen schwer auf dem amerikanischen Markt. Kurseinbrüche und mehrere gescheiterte Weiterverkaufsversuche seitens der Telekom waren die Folge. Unter der Führung von John Legere geht es jedoch zusehends bergauf: Der Manager erwartet für 2017 ein Betriebsergebnis von bis zu 10,8 Milliarden Dollar.

Bild: dapd

Die Fusion der Bayer AG mit dem Saatguthersteller Monsanto ist noch immer in der Schwebe. Ende Juni dieses Jahres hat Bayer den Antrag zur kartellrechtlichen Prüfung bei der EU-Kommission eingereicht. Wird dieser genehmigt, gelingt dem Leverkusener Pharmakonzern die größte Unternehmensübernahme in der deutsch-amerikanischen Geschichte. AFP; Files; Francois Guillot

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Die Fusion der Bayer AG mit dem Saatguthersteller Monsanto ist noch immer in der Schwebe. Ende Juni dieses Jahres hat Bayer den Antrag zur kartellrechtlichen Prüfung bei der EU-Kommission eingereicht. Wird dieser genehmigt, gelingt dem Leverkusener Pharmakonzern die größte Unternehmensübernahme in der deutsch-amerikanischen Geschichte.

Bild: AFP; Files; Francois Guillot

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