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08.01.2007

14:13 Uhr

10-jährige Bundesanleihen

Bund-Rendite steigt auf bis zu vier Prozent

Mehr Schaden als vorhersehbar richteten die überraschend guten Daten vom US-Arbeitsmarkt bei den Anleihemärkten an. Auch ohne weitere neue Zahlen soll sich die Lage vorerst nicht beruhigen. Auch die Renditen der Bundesanleihen reagierten.

(cü) FRANKFURT. Der Schlag, den die überraschend guten Daten vom US-Arbeitsmarkt den Anleihemärkten am Freitag versetzt haben, dürfte auch noch in dieser Woche nachwirken. Es sei „viel Porzellan zerschlagen worden“, meinten die Analysten von HSBC Trinkaus und Burkhardt und sehen für Staatsanleihen und Terminkontrakte „weiteres Ungemach“, auch wenn von konjunktureller Seite her keine besonders relevanten Daten anstehen.

Der US-Arbeitsmarktbericht am vergangenen Freitag wies für Dezember 169 000 neu geschaffene Stellen außerhalb der Landwirtschaft aus und erwischte viele Rentenanleger auf dem falschen Fuß. Analysten hatten einen Stellenzuwachs von lediglich 100 000 erwartet. Gleichzeitig stiegen die durchschnittlichen Stundenlöhne stärker als prognostiziert. Beides drängte die Hoffnungen auf Leitzinssenkungen in den USA weiter zurück und belastete die Anleihen.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg nach den Daten bis auf rund vier Prozent und damit den höchsten Stand seit August. Am späten Abend lag die Rendite bei 3,97 Prozent und damit immer noch deutlich über dem Vortagsniveau. Der Terminkontrakt Bund-Future schloss mit 115,99 Prozent 0,36 Prozentpunkte im Minus. In den USA zog die Rendite zehnjähriger Bonds auf 4,65 Prozent an.

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