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04.08.2012

00:13 Uhr

15 Banken herabgestuft

S&P knöpft sich italienische Banken vor

Die Abwärtsspirale für Italien dreht sich weiter. Die Ratingagentur Standard and Poor's hat die Bonitätsnoten von 15 italienischen Banken herababgestuft. Ein Grund sei die steigende "Verwundbarkeit".

Der Schriftzug der Ratingagentur Standard & Poor an der Fassade der Zentrale des Unternehmens in New York. dapd

Der Schriftzug der Ratingagentur Standard & Poor an der Fassade der Zentrale des Unternehmens in New York.

WashingtonDie US-Ratingagentur Standard and Poor's hat die Kreditwürdigkeit 15 italienischer Banken herabgestuft. Unter den Instituten befinde sich unter anderem die Unione di Banche Italiane, teilte die Agentur am Freitag mit.

"Die Rating-Aktionen spiegeln unsere Auffassung wider, dass der italienischen Wirtschaft und ihren Banken höhere Kreditrisiken drohen“, erklärte S&P am späten Freitag in London. Italien könne eine tiefere und länger anhaltende Rezession bevorstehen als ursprünglich erwartet, hieß es weiter. Dies erhöhe "die Verwundbarkeit" der Banken. Die Bewertungen der größten italienischen Banken Unicredit, Intesa Sanpaolo und Mediobanca ließ Standard & Poor's unverändert.

Je schlechter die Kreditwürdigkeit von den Rating-Wächtern eingeschätzt wird, desto schwerer und teurer wird es für Unternehmen oder auch Staaten, sich frisches Geld am Kapitalmarkt zu beschaffen.

Italien ächzt unter einer Schuldenlast von mehr als 1,9 Billionen Euro und gilt als eines der Sorgenkinder in der Eurozone. Die Regierung beschloss deshalb bereits harte Einschnitte. Ministerpräsident Mario Monti schloss kürzlich nicht aus, dass sein Land eines Tages Finanzhilfen aus dem Euro-Rettungsfonds benötigen könnte. Mitte Juli hatte die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit von 13 italienischen Banken, darunter Unicredit und Intesa Sanpaolo, herabgestuft, nachdem sie kurz zuvor den Staat abgewertet hatte.

Kommentare (1)

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DrZensus

03.08.2012, 23:26 Uhr

Viele haben begriffen, das Miami damals in seiner Wachstumsphase durch korrupte Banken, welche Drogengelder gewaschen und in der Wirtschaft investiert haben, seine Hochkonjunktur erlebte bis es zu Massentötungen kam und alles langsam aufgeflogen ist.

Das organisierte Verbrechen macht seit Einführung des €uro auch in Europa seinen fetten Gewinn, natürlich wollen wir die Banken nicht verdächtigen in illegalen Geschäften verwickelt zu sein, nein, wir sollten sie deswegen verklagen und den Schaden am Volk wiedergut machen lassen... doch wer gut schmiert, der gut fährt.
Aus Sicherheitsrelevanten Gründen werden an dieser Stelle auch keine Namen genannt.

Da ohnehin fast alle durch den Konsum besinnungslos gehalten werden, ob durch pharmazeutische produkte oder anderen substanzen im essen bleibt mal dahingestellt, wird sich auch nicht viel an der ganzen Sache ändern. Das System bleibt gleich, nur der Schauplatz und die Akteure wechseln den Ort des Geschehens.

Schönes WE euch allen!

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