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21.07.2015

16:59 Uhr

Admiral, Direct Line, Secure

Steigende Prämien schieben britische Autoversicherer an

Der Preiskampf zwischen den britischen Autoversicherern scheint zu Ende: Steigende Prämien lassen deren Kurse an der Londoner Börse in die Höhe klettern. Dabei haben die Prämienerhöhungen vermutlich gerade erst begonnen.

362,7 Pence kostete eine Aktie des Autoversicherers Direct Line zeitweise – so viel wie nie zuvor. dpa-tmn

Direct Line

362,7 Pence kostete eine Aktie des Autoversicherers Direct Line zeitweise – so viel wie nie zuvor.

FrankfurtDie Aussicht auf sprudelnde Gewinne hat Anleger am Dienstag zum Einstieg bei britischen Autoversicherern ermuntert. Die Aktien von Admiral, Direct Line und eSure legten an der Londoner Börse um bis zu 4,1 Prozent zu. Direct Line waren mit 362,7 Pence zeitweise so teuer wie nie zuvor.

Dem britischen Pannendienst AA zufolge stiegen die Prämieneinnahmen der Autoversicherer im zweiten Quartal im Vergleich zum Jahresauftakt um 5,2 Prozent. Der harte Preiskampf sei an seinem Ende angekommen, sagte Janet Connor, Geschäftsführerin von AA Insurance. Die Versicherer könnten nicht weiter sparen. Da zudem die Versicherungssteuer angehoben werde, müsse mit einem weiteren Anstieg der Prämien gerechnet werden, fügte die Expertin des britischen ADAC-Pendants hinzu.

Ein jährlicher Anstieg um fünf Prozent in den kommenden drei Jahren würde für eSure ein 20-prozentiges Gewinnplus bedeuten, schrieben die Analysten von JPMorgan Cazenove. Bei Direct Line wären es 14 Prozent und bei Admiral noch neun Prozent.

Von

rtr

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