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05.01.2007

22:26 Uhr

Aktien-Handel Wall Street

Technologiebranche drückt US-Börsen ins Minus

Die US-Aktienmärkte haben die stark verkürzte erste Handelswoche des neuen Jahres mit Verlusten beendet. Die Gewinnwarnung des Handyriesen Motorola hat böse Befürchtungen über die Unternehmensgewinne in der Technologiebranche ausgelöst. Auch ein überraschend guter Arbeitsmarktbericht konnte die Stimmung der Anleger nicht deutlich bessern.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,7 Prozent tiefer bei 12 398 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 notierte 0,6 Prozent im Minus bei 1409 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel 0,8 Prozent auf 2434 Punkte. Im Wochenverlauf ergibt sich damit beim Dow ein Minus von 0,5 Prozent, beim S&P ein Rückgang von 0,6 Prozent und beim Nasdaq ein Plus von 0,8 Prozent.

Der US-Arbeitsmarkt hatte sich kurz vor Jahresende überraschend positiv entwickelt: Laut offiziellen Zahlen entstanden im Dezember 167 000 Jobs und auch die Stundenlöhne stiegen so stark wie seit acht Monaten nicht mehr. Zudem entwickelte sich der Arbeitsmarkt im November und Oktober positiver als zunächst vermeldet. Börsianer sahen die Nachricht als ein weiteres Argument gegen eine Zinssenkung der US-Notenbank Fed, da die bessere Arbeitsmarktlage möglicherweise ein Inflationsanstieg mit sich bringen könnte.

„Die Tatsache, dass die Zahl der Arbeitsplätze deutlich angestiegen ist und die Gehälter zugelegt haben, reduziert die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung“, sagte Al Goldman von A.G. Edwards. Ihm zufolge hatten viele Anleger bisher einen entsprechenden Schritt der Fed für das Frühjahr oder den Frühsommer erwartet. Fed-Chef Ben Bernanke sprach am Freitag vor Geschäftsleuten in Chicago, ging dabei aber nicht auf die derzeitige Entwicklung der US-Wirtschaft oder die zukünftige Geldpolitik ein.

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