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17.01.2011

18:22 Uhr

Aktien Osteuropa

Börse Prag gewinnt gegen den Trend

Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Montag gegen den schwachen europäischen Trend zugelegt. Aufgrund eines Börsenfeiertages in New York bewegte sich das Marktgeschehen auch hier in recht engen Bahnen.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Montag gegen den schwachen europäischen Trend zugelegt. Aufgrund eines Börsenfeiertages in New York bewegte sich das Marktgeschehen auch hier in recht engen Bahnen.

Der Warschauer Leitindex WIG-20-Index legte um moderate 0,38 Prozent auf 2 715,23 Punkte zu. Der breiter gefasste Wig-Index gewann 0,22 Prozent auf 47 363,90 Punkte. Das Handelsvolumen belief sich auf 0,65 (Freitag: 0,87) Mrd. Zloty.

Nach einer Hochstufung schlossen die Papiere von Bank Pekao unverändert bei 170,0 Zloty. Die Analysten von UBS revidierten ihr Anlagevotum für die Titel von "Neutral" auf "Buy". Das Kursziel liegt aber weiterhin bei 193 Zloty. Für die Bank BPH nahmen die Experten hingegen die Empfehlung von "Neutral" auf "Sell" zurück. Die Anteilsscheine gaben um 0,57 Prozent auf 69,20 Zloty nach.

Telekomunikacja Polska zogen indes um 2,29 Prozent auf 16,07 Zloty an. Das führende Telekomunternehmen in Polen gab bereits vor dem Wochenende bekannt, dass die Forderungen eines Schiedsgerichtes in Höhe von 2,4 Miliarden Kronen die Dividendenpolitik des Unternehmens nicht beeinflussten.

In Prag stieg der Leitindex PX um 1,01 Prozent auf 1 254,70 Punkte. Das Handelsvolumen betrug 1,49 (Freitag: 1,65) Mrd. tschechische Kronen.

Finanztitel zeigten sich europaweit schwach, während die in Prag gelisteten Bankenaktien sich gegen diesen Trend stemmen konnten. Komercni Banka verteuerten sich um 0,22 Prozent auf 4 510 Kronen und Erste Group Bank verbuchten ein Plus von 0,54 Prozent auf 858,20 Kronen.

Unipetrol schlossen zum Wochenstart mit Gewinnen von 1,24 Prozent bei 195,40 Kronen. Das Ölunternehmen kündigte an, aufgrund der niedrigen Margen die tschechische Raffinerie Paramo vorübergehend stillzulegen. Die Analysten von KBC Securities stufen die Titel aktuell mit "Sell" ein und errechneten einen fairen Wert von 162 Kronen.

Ein klares Plus wiesen unter den tschechischen Schwergewichten Ceske Energeticke Zavody (CEZ) mit einem Kursgewinn von 1,54 Prozent auf 848,00 Kronen auf. Cetv zogen um 3,37 Prozent auf 367,90 Kronen an. NWR-Papiere verteuerten sich um 1,87 Prozent auf 299,50 Kronen.

An der Budapester Börse ging es für den Leitindex Bux um 0,42 Prozent auf 22 356,09 Punkte hoch. Das Handelsvolumen betrug 6,43 (Freitag: 8,76) Mrd. Forint.

In Ungarn wurden zu Beginn der neuen Handelswoche Preisdaten für den Dezember bekannt gegeben. Die Inflation legte im letzten Monat des Jahres 2010 zum November um 0,40 Prozent und zum Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent zu. Volkswirte hatten moderatere Anstiege erwartet. Nach Einschätzung der Analysten von KBC Securities könnte dies zu einer weiteren Anhebung der ungarischen Leitzinsen führen, um den Forint-Kurs zu unterstützen. An der Börse wirkten die Inflationsnachrichten jedoch nicht belastend.

Fundamentale Unternehmensnachrichten waren am Berichtstag nicht bekannt. Unter den schwer gewichteten Aktien verbuchten Magyar Olay es Gazipari (Mol) ungeachtet etwas schwächerer Ölpreise ein Kursplus von 1,31 Prozent auf 21 990 Forint. Auch im Finanzbereich gab es in Budapest moderate Kursgewinne zu beobachten. OTP Bank legten um 0,07 Prozent auf 5 374 Forint zu und FHB Land Credit & Mortgage Bank gewannen um 0,62 Prozent auf 965 Forint.

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