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04.01.2011

19:22 Uhr

Aktien Osteuropa

Budapest und Prag bauen Gewinne aus

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Dienstag uneinheitlich aus dem Handel gegangen.

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Dienstag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Während die Börsen in Budapest und Prag getragen von einem freundlichen europäischen Aktienumfeld an ihren guten Jahresauftakt vom Vortag anknüpften, drehten polnische Anleger der Börse in Warschau den Rücken zu.

Die Prager Börse beendete den zweiten Handelstag des Jahres 2011 erneut mit klaren Gewinnen. Der Leitindex PX legte um 0,87 Prozent auf 1 254,20 Punkte zu. Europaweit standen Werte aus dem Energie- und Ölbereich in der Gunst der Anleger. Ceske Energeticke Zavody (CEZ) verteuerten sich in Prag um 2,51 Prozent auf 820,10 Tschechische Kronen.

Die Titel von NWR setzten ihren jüngsten Höhenflug mit plus 5,23 Prozent auf 302,00 Kronen fort. Die Papiere des Kohlekonzerns markierten ihren höchsten Stand seit September 2008, nachdem die Kohlepreise wegen den Überflutungen in Australien weiter zugelegt hatten. Gemischt waren indes die Vorzeichen im Bankensektor: Komercni Banka fielen um 0,43 Prozent auf 4 420,00 Kronen, während die Papiere des Schwergewichtes Erste Group ein Kursplus von 0,40 Prozent auf 902,40 Kronen verbuchten.

Kursgewinne gab es auch in Budapest, wo der Leitindex BUX um 0,92 Prozent höher bei 21 945,90 Zählern schloss. Während es bei den ungarischen Unternehmen fundamental keine bewegenden Nachrichten gab, gehörten Werte aus dem Öl- und Energiebereich wie in ganz Europa zu den Favoriten der Anleger. Die Titel des Ölkonzerns MOL stiegen um 0,61 Prozent auf 21 280 Ungarische Forint. Fest zeigten sich unter den Schwergewichten auch die Papiere Magyar Telekom , die 1,48 Prozent auf 548 Forint zulegten. Wie auch in Prag gab es im Bankensektor unterschiedliche Vorzeichen: FHB sanken um 0,51 Prozent auf 972 Forint, während OTP um 1,55 Prozent auf 5 230 Forint kletterten.

Verluste gab es unter den wichtigsten osteuropäischen Indizes lediglich in Warschau, wo der Leitindex WIG-20 den Handel um 1,51 Prozent tiefer bei 2 740,20 Punkten beendete. Der breiter gefasste WIG fiel um 0,88 Prozent auf 47 582,00 Punkte. Die Titel von PKN rutschten um 2,73 Prozent auf 46,00 Polnische Zloty ab, nachdem der Ölkonzern für Dezember einen Rückgang bei der Raffineriemarge auf 2,60 Dollar pro Barrel bekanntgab. Im Vormonat hatte diese noch bei 3,30 Dollar gelegen. Papiere des Bauunternehmens Budimex legten 3,59 Prozent auf 103,80 Zloty zu und profitierten dabei von einer Hochstufung der Deutschen Bank. Umgekehrt stuften deren Experten die Papiere des Branchenprimus PBG ab, dessen Aktien um 1,46 Prozent auf 209,90 Zloty nachgaben. Ferner schnellten die Titel der Supermarktkette Bomi um 9,46 Prozent auf 8,91 Zloty in die Höhe, nachdem die Emperia Holding laut Händlern eine Übernahme erwägt.

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