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07.01.2011

18:52 Uhr

Aktien Osteuropa

Verluste am Ende der Woche

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Freitag mit Verlusten in das Wochenende gegangen. Sowohl an den Börsen in Warschau als auch in Budapest und Prag schlossen die Leitindizes in einem schwachen Börsenumfeld mit Verlusten.

In Prag und anderen osteuropäischen Metropolen schlossen die Börsen mit Verlusten. Quelle: dpa

In Prag und anderen osteuropäischen Metropolen schlossen die Börsen mit Verlusten.

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Freitag mit Verlusten in das Wochenende gegangen. Sowohl an den Börsen in Warschau als auch in Budapest und Prag schlossen die Leitindizes in einem schwachen Börsenumfeld mit Verlusten.

Nach der feiertagsbedingten Pause vom Vortag ging der polnische Leitindex WIG-20 in Warschau um 0,86 Prozent auf 2 682,00 Punkte zurück. Der breiter gefasste WIG-Index sank um 0,48 Prozent auf 46 850,41 Punkte. Beeinträchtigt von europaweit schwachen Kursen im Bankensektor waren die Papiere der PKO Bank mit einem Minus von 3,48 Prozent auf 40,25 Polnische Zloty das Schlusslicht im Leitindex. Auch Bank Pekao gingen 2,92 Prozent tiefer bei 172,8 Zloty aus dem Handel. Fallende Kupferpreise setzten zudem die Papiere des Kupferherstellers Kghm mit 2,40 Prozent unter Druck, nachdem sich erneut Sorgen um eine weitere Straffung der chinesischen Geldpolitik breit machten.

In Budapest schloss der ungarische Leitindex BUX 0,78 Prozent tiefer bei 22 271,24 Punkten und ging damit nach vier Gewinntagen in Folge erstmals im neuen Jahr mit einem negativen Vorzeichen aus dem Handel. Während die am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen aus den USA eher enttäuschten, hat sich die Beschäftigung in Ungarn indes aber gebessert. Unter den Einzeltiteln gaben OTP Bank in einem europaweit schwachen Bankensektor um 1,58 Prozent auf 5 290 Ungarische Forint nach. Verluste gab es auch bei Magyar Telekom , die 1,96 Prozent auf 549 Forint verloren. Berichten zufolge bestehen Zweifel daran, dass das umstrittene ungarische Telekommunikationsgesetz mit dem EU-Recht vereinbar ist. Experten rechneten indes aber damit, dass sich ein mögliches Verfahren über Jahre hinziehen werde.

Auch der Handel in Prag folgte dem internationalen Vorbild und schloss mit Verlusten. Der Leitindex PX sank um 0,78 Prozent auf 1 243,30 Punkte. Wie in Budapest und Warschau gehörten auch tschechische Banken zu den Verlierern. Erste Group büßten 2,39 Prozent auf 859 Kronen ein. Auch Komercni Banka erlitten ein Minus von 1,47 Prozent auf 4 345 Kronen. Der negativen Grundtendenz konnten sich dagegen die Schwergewichte Philip Morris und Telefonica O2 entziehen, die um 0,49 Prozent und 1,17 Prozent vorrückten. An der Spitze des Leitindex PX lagen die Papiere von KIT Digital, die den Handel 1,30 Prozent höher bei 312 Kronen beendeten.

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