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05.01.2011

19:02 Uhr

Aktien Osteuropa

Verluste in Warschau und Prag

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Mittwoch mit unterschiedlichen Vorzeichen aus dem Handel gegangen. Während die Börsen in Warschau und Prag den Handel im roten Bereich beendeten, gab es in Budapest trotz des insgesamt schwächeren Umfelds in Europa leichte Gewinne.

HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Mittwoch mit unterschiedlichen Vorzeichen aus dem Handel gegangen. Während die Börsen in Warschau und Prag den Handel im roten Bereich beendeten, gab es in Budapest trotz des insgesamt schwächeren Umfelds in Europa leichte Gewinne.

Nach zwei Handelstagen im Plus waren in Prag erstmals im neuen Jahr Verluste zu verkraften. Der Leitindex PX fiel um 0,92 Prozent auf 1 242,60 Punkte. Am unteren Ende lagen die Papiere der Erste Group , die um 2,55 Prozent auf 879,00 Tschechische Kronen nachgaben. Ceska Sporitelna, die tschechische Einheit des Finanzinstitutes, hatte am Dienstag nach Börsenschluss bekannt gegeben, zum Zwecke einer Produktivitäts- und Effizienzsteigerung im ersten Quartal dieses Jahres 550 Stellen kürzen zu wollen. Ebenfalls in der Verlustzone schlossen die Schwergewichte Vienna Insurance und Philip Morris, die 1,24 Prozent und 0,29 Prozent einbüßten. Auch Komercni Banka verloren 0,63 Prozent. Aufwärts ging es dagegen für die Papiere von CEZ , die mit plus 0,20 Prozent auf 821,70 Kronen an der Spitze des PX zu finden waren. Das Unternehmen hat den Verkauf seines Anteils am Atomkraftwerk Cernavoda an den rumänischen Staat abgeschlossen.

Auch in Warschau schloss die Börse mit klaren Verlusten. Der Leitindex WIG-20 fiel um 1,50 Prozent auf 2 698,75 Punkte und der breiter gefasste WIG ging 1,32 Prozent tiefer bei 46 987,38 Punkten aus dem Handel. Die Papiere von Ölunternehmen litten unter dem erneut gesunkenen Ölpreis: PKN rutschten um 1,59 Prozent auf 45,08 Polnische Zloty ab und auch Grupa Lotos gerieten unter Druck. Auch Bankentitel waren unter den Verlierern zu finden: PKO Banka sanken um 1,79 Prozent auf 41,75 Zloty, Kghm verloren 2,34 Prozent bei 167,00 Zloty und Bank Pekao büßten gar 2,90 Prozent auf 177,70 Zloty ein. Um kräftige 5,73 Prozent auf 8,30 Zloty nach oben ging es indes bei den Papieren des Düngemittelherstellers Zaklady Chemiczne Police, die von einem positiven Analystenkommentar der Erste Group profitierten.

Einzig in Budapest konnte der Leitindex BUX bei einer dünnen Nachrichtenlage 0,78 Prozent auf 22 117,59 Punkte zulegen und baute seine Gewinnserie im neuen Jahr nun schon auf drei Handelstage aus. Unter den Schwergewichten stiegen Richter Gedeon um 1,41 Prozent auf 43 395 Ungarische Forint. Auch MOL gingen mit einem Aufschlag von 0,19 Prozent auf 21 320 Forint aus dem Handel und OTP Bank legten 1,09 Prozent auf 5 287 Forint zu.

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