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21.01.2009

21:46 Uhr

Aktien

Schwache Vorgaben aus Übersee belasten Wien

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei gutem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 10,81 Punkte oder 0,67 Prozent auf 1 612,69 Einheiten. Belastet von sehr schwachen Vorgaben aus Übersee hatten die europäischen Börsen einheitlich in der Verlustzone eröffnet.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei gutem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel 10,81 Punkte oder 0,67 Prozent auf 1 612,69 Einheiten. Belastet von sehr schwachen Vorgaben aus Übersee hatten die europäischen Börsen einheitlich in der Verlustzone eröffnet. Im Sog einer festeren Eröffnung an den US-Börsen konnten die europäischen Indizes am Nachmittag jedoch deutlich zulegen und sich kurzfristig sogar ins positive Terrain vorarbeiten.

Nach der Berg- und Talfahrt ging die Wiener Börse schlussendlich mit leichterer Tendenz aus dem Handel. Bei nur sehr dünner Meldungslage erfolgten die Verluste quer über alle Sektoren und Branchen.

Nach deutlichen Abschlägen im Vormittagshandel - zwischenzeitlich war der Kurs erstmals seit Februar 2000 unter einen Wert von 10 Euro gefallen - konnten sich die Erste Group-Anteilsscheine am Nachmittag in die Gewinnzone vorarbeiten. Die Aktien gingen mit einem Plus von 0,93 Prozent bei 10,89 Euro aus dem Handel. Obwohl die Raiffeisen International-Werte ihre Verluste im späten Handel ebenfalls noch deutlich eingrenzen konnten, schlossen die Anteilsscheine des Mitbewerbers mit einem Minus von 2,10 Prozent bei 14,00 Euro.

Verbund verloren 2,73 Prozent auf 27,74 Euro und Telekom Austria sanken um 0,29 Prozent auf 10,36 Euro trotz eines positiven Analystenkommentars. Die Experten von Sal. Oppenheim haben ihre "Buy"-Empfehlung bestätigt. Die Aktien werden weiterhin bei 17 Euro als fair bewertet angesehen.

Die Aktien der OMV konnten mit positiven Vorzeichen aus dem Handel gehen. Die Werte stiegen um 1,64 Prozent auf 19,16 Euro. Voestalpine gewannen 0,66 Prozent auf 15,25 Euro.

Immofinanz gaben um 1,16 Prozent auf 0,85 Euro nach und Immoeast ermäßigten sich um 5,62 Prozent auf 0,84 Euro. Zu den Tagesverlierern zählten Strabag mit einem massiven Abschlag von 9,62 Prozent auf 14,10 Euro.

Im Vorfeld der Präsentation von Quartalsergebnissen stiegen die Aktien von Schoeller-Bleckmann um 2,33 Prozent auf 20,20 Euro. Der Ölfeldausrüster wird am Donnerstag Zahlen zum vergangenen Vierteljahr vorlegen.

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