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19.01.2009

22:36 Uhr

Aktien

Turbulente Börse in Wien trotz schwacher Umsätze

Die Wiener Börse hat am Montag bei eher geringem Volumen sehr starke Kursverluste hinnehmen müssen. Der ATX fiel 90,26 Punkte oder 5,21 Prozent auf 1 642,68 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat am Montag bei eher geringem Volumen sehr starke Kursverluste hinnehmen müssen. Der ATX fiel 90,26 Punkte oder 5,21 Prozent auf 1 642,68 Einheiten.

Eine von den gehandelten Volumina unspektakuläre Sitzung legte am Nachmittag einiges an Spannung zu. Nach der Veröffentlichung eines Allzeit-Rekordverlusts durch die Royal Bank of Scotland brach der bis dahin bereits schwache Wiener Markt noch deutlicher weg. Allen voran drückten die Bankenwerte auf den ATX. Die übrigen Schwergewichte zeigten sich ebenfalls im roten Bereich.

Satte 75 Punkte kosteten allein die Kursverluste bei den fünf größten Blue-Chips den ATX. Am meisten belasteten die Abschläge der Erste Group Group den Leitindex. Die Aktie brach massiv um 15,50 Prozent auf 11,45 Euro ein. Die Titel waren gleichzeitig der größte Tagesverlierer. Raiffeisen verschlechterten sich um 7,50 Prozent auf 14,81 Euro.

Telekom Austria standen in einem gegen den Trend festen europäischen Telekomsektor ebenfalls deutlich unter Druck. Die Aktien fielen um 4,12 Prozent auf 10,47 Euro. OMV ermäßigten sich um 4,02 Prozent auf 19,35 Euro und auch Verbund , die sich lange im Plus halten konnten, schlossen um 1,49 Prozent schwächer bei 29,12 Euro.

Die EU-Kommission hat heute wie erwartet die 200 Mill. Euro schwere staatliche Rettungsbeihilfe für die Austrian Airlines (AUA) genehmigt. Die Aktie der Fluglinie bewegte sich im Anschluss an die Nachrichten kaum und schloss um 0,48 Prozent leichter bei 4,16 Euro.

Zur Post meldeten sich die Wertpapieranalysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) zu Wort. Sie haben das Anlagevotum für die Anteilsscheine von "Buy" auf "Hold" zurückgenommen. Das Kursziel wurde in der jüngsten Analyse von 31 auf 27 Euro reduziert. Post-Aktien verbuchten einen Kursverlust von 1,31 Prozent auf 23,33 Euro.

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