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17.01.2011

18:22 Uhr

Aktien Wien

ATX schließt im Minus

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei schwachem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 0,42 Prozent auf 2 845,81 Punkten. Die europäischen Börsen waren zum Wochenauftakt nahezu auf der Stelle getreten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei schwachem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 0,42 Prozent auf 2 845,81 Punkten. Die europäischen Börsen waren zum Wochenauftakt nahezu auf der Stelle getreten. Mangels fundamentaler Nachrichten und einer feiertagsbedingten Handelspause an der Wall Street fehlten Marktteilnehmern zufolge kurstreibende Impulse. Die Lustlosigkeit der Anleger spiegelte sich auch in den niedrigen Handelsumsätzen wider.

In den Fokus rückten in Wien die Anteile des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann (SBO) nach der Vorlage vorläufiger Zahlen für 2010. Die Bilanz fiel Analysten zufolge "im Rahmen der Erwartungen" aus, deutliche Steigerungen wurden bei Umsatz und Vorsteuergewinn ausgewiesen. In Reaktion auf das Zahlenwerk erhöhten die Experten der Commerzbank das Kursziel für die SBO-Titel von 59,70 auf 63,00 Euro. Die Aktien retteten von einem deutlichen Verlaufsplus noch plus 0,18 Prozent auf 59,91 Euro aus dem Handel.

Einen weiteren Analystenkommentar gab es beim Stahlkonzern Voestalpine . Dort hatte die UBS das Kursziel von 30 auf 35 Euro angehoben und die Einstufung "Neutral" bestätigt. Voestalpine schlossen unverändert zum Freitag bei 33,50 Euro. Unter den Schwergewichten erlitten OMV angesichts schwächerer Ölpreisnotierungen einen Abschlag von 1,89 Prozent auf 30,70 Euro.

Die Wiener Bankenwerte fanden keine einheitliche Richtung. Während Erste Group um 0,29 Prozent auf 35,09 Euro zulegten, ließen Raiffeisen um 1,81 Prozent auf 41,60 Euro nach. Immofinanz verteuerten sich um 0,90 Prozent auf 3,26 Euro. Die Raiffeisen Centrobank hatte die Bewertung der Aktie mit der Kaufempfehlung "Buy" und einem Kursziel von 4,0 Euro wieder aufgenommen. Nach einer schweren Krise sei der Immobilienkonzern wieder auf Spur, hieß es.

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