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19.01.2011

18:42 Uhr

Aktien Wien

ATX schließt nahezu unverändert

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen nahezu unverändert beendet. Der ATX fiel um 0,02 Prozent auf 2 911,88 Punkte.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei durchschnittlichem Volumen nahezu unverändert beendet. Der ATX fiel um 0,02 Prozent auf 2 911,88 Punkte. In einem einheitlich schwächeren europäischen Umfeldes war der Index nach einem weitgehend positivem Handelsverlauf zur Schlussglocke noch knapp ins Minus gerutscht. Die jüngsten Zahlen vom US-Immobilienmarkt hatten sich offenbar negativ auf die Stimmung der Marktteilnehmer ausgewirkt. Die Zahl der Wohnbaubeginne in den USA war auf Jahressicht um 4,3 Prozent auf 529 000 und damit auf den tiefsten Stand seit Ende 2009 gesunken.

Unterstützt wurde der Index von Wienerberger (plus 1,63 Prozent auf 14,38 Euro) und OMV (plus 2,32 Prozent auf 32,42 Euro). Im einem Vergleich zeigte sich der europäische Rohstoffsektor jedoch mit etwas tieferen Notierungen. Entsprechend diesem Trend rutschten die Titel des Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann um 4,05 Prozent auf 57,30 Euro ab und Voestalpine verbilligten sich um 1,70 Prozent auf 33,77 Euro.

Ohne klare Linie zeigten sich hingegen die Bankenschwergewichte. Erste Group beendeten den Handel mit einem Minus von 0,55 Prozent auf 36,49 Euro, Raiffeisen zogen hingegen um 0,24 Prozent auf 43,65 Euro an. Die Finanzwerte Europas zeigten sich in einem Branchenvergleich mit etwas festerer Tendenz.

Auf Unternehmensseite sorgten bereits in der Frühe Flughafen Wien für Aufmerksamkeit. Das Unternehmen hatte bekannt gegeben, dass die Passagierzahlen für 2010 um 8,7 Prozent angestiegen seien. Trotz widriger Bedingungen wie der Aschewolke und den Schneemassen im Dezember hatten im vergangenen Jahr fast 20 Mill. Reisende abgefertigt werden können. Für 2011 erwartet der Vorstand eine Steigerung der Passagierzahlen um fünf Prozent. Zu Handelsschluss mussten Flughafen-Wien-Papiere ein kleines Minus von 0,15 Prozent auf 48,45 Euro verzeichnen.

In der Gewinnzone schlossen die Titel des Versorgers Verbund . Die Experten von Barclays hatten sich in der Frühe mit einer Neueinschätzung der Anteilsscheine zu Wort gemeldet. Das Anlagevotum war von "underweight" auf "equalweight" erhöht, das Kursziel von 24 Euro auf 26 Euro nach oben gesetzt worden. Verbund legten um 0,73 Prozent auf 28,41 Euro zu.

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