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31.01.2007

18:17 Uhr

Aktienhandel Frankfurt

Dax testet erneut die 6800er Marke

Der Dax hat am Mittwoch wenige Stunden vor der ersten Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) in diesem Jahr erneut einen kurzen Ausflug über die Marke von 6800 Punkten gewagt. Insgesamt war der Handel vor der Sitzung der Fed nervös.

Börse Frankfurt, Foto: dpa

Börse Frankfurt, Foto: dpa

HB FRANKFURT. Unter dem Strich veränderte sich das deutsche Börsenbarometer kaum und beendete den Tag bei 6789,11 Zählern - ein minimales Plus von 0,01 Prozent. Steigende Kurse an der Wall Street und ein Rückgang des Ölpreises hatten den deutschen Leitindex bis auf 6805,09 Punkte gepusht.

Aktienstrategen sprachen von einem nervösen Handel. „Die Frage lautet: Bleibt die Fed beim Thema Geldpolitik bei ihren bisherigen Formulierungen oder verschiebt sie den Tenor in Richtung möglicher Zinserhöhungen“, sagte ein Händler. Eine sofortige Änderung des Leitzinses, der bei 5,25 Prozent liegt, gilt an den Finanzmärkten als ausgeschlossen. Ein anderer Börsianer sagte, die Äußerungen der Notenbanker, die nach der Bekanntgabe der Zinsentscheidung am Abend (20.15 Uhr MEZ) erwartet wurden, hätten nur vorübergehenden Einfluss auf die Kurse. „Selbst wenn die Fed steigende Zinsen signalisiert, wird sich der Markt davon nicht stören lassen. Die Ampeln stehen auf Grün.“

Aktien von Bayer übernahmen mit einem Plus von 3,86 Prozent auf 45,20 Euro die Spitzenposition im Dax. Börsianer begründeten das Plus mit einer Kaufempfehlung der Investmentbank Merrill Lynch. Gefragt waren auch ThyssenKrupp, die sich um bis zu 1,23 Prozent auf 36,21 Euro verteuerten. „Wenn man sich den Preis anschaut, den Tata für Corus zahlt, muss man sich auch Gedanken über die Bewertung von Thyssen machen“, sagte ein Händler. Der indische Stahlkonzern hatte sich im Tauziehen um seinen niederländisch-britischen Konkurrenten mit einer Offerte von umgerechnet 9,3 Mrd. Euro gegen die brasilianische CSN durchgesetzt.

Deutsche Bank verteuerten sich um fast ein Prozent auf 108,44 Euro. Das größte deutsche Finanzhaus will seinen Aktionären eine Dividende von vier Euro je Aktie zahlen - ein Aufschlag von 60 Prozent. Das Institut lässt sich am Donnerstag in die Bücher schauen. Es wird erwartet, dass Konzernchef Josef Ackermann über ein Rekordergebnis berichten kann.

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