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12.01.2007

22:42 Uhr

Aktienhandel New York

US-Börsen schließen erneut fester

Die US-Börsen haben am Freitag dank Kursgewinnen der Energiewerte fester notiert. Firmen wie Chevron und ConocoPhillips profitierten von einem Preisanstieg am Ölmarkt. Auch die Technologietitel legten zu.

HB NEW YORK. Anleger schienen die Hoffnung auf eine positive Entwicklung der Branche nicht aufzugeben, obwohl der Chiphersteller AMD mit einer Umsatz- und Gewinnwarnung enttäuscht hatte.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,33 Prozent fester bei 12 556 Punkten. Im Handelsverlauf hatte er sich zwischen 12 489 und 12 561 Stellen bewegt. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,49 Prozent auf 1 431 Zähler zu. Der Technologie-Index Nasdaq stieg 0,72 Prozent auf 2 503 Punkte.

Der Ölpreis beendete seine Talfahrt am Freitag vorerst. Er hatte seit Anfang des Jahres wegen des warmen Winterwetters um rund 15 Prozent nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (etwa 159 Liter) US-Leichtöl kletterte nun wieder um mehr als ein Prozent auf 52,85 Dollar. Davon profitierte unter anderem ConocoPhillips. Die Aktie legte rund 3,3 Prozent auf 63,83 Dollar zu.

Zu den Gewinnern am Markt zählten auch die Papiere von Time Warner. Dessen Internet-Sparte AOL hatte zuvor eine Vereinbarung mit der Musikplattform Napster geschlossen. Demnach werden AOL-Abonnenten künftig exklusiv auf den Musikdienst zugreifen können. Time-Warner-Aktien legten 0,5 Prozent auf 22,73 Dollar zu und die Papiere von Napster um knapp acht Prozent auf 4,12 Dollar. Die Aktien von Konkurrent Apple, der mit iTunes bisher den Online-Musikmarkt beherrscht, verloren knapp 1,3 Prozent auf 94,62 Dollar. Zusätzlich sorgte ein Bericht, wonach die US-Bundesbehörden sich in die Ermittlungen wegen der umstrittenen Aktienoptionen für Apple-Chef Steve Jobs eingeschaltet haben, für schlechte Stimmung bei Anlegern.

Bei den Tech-Werten verzeichnete besonders Microsoft Kursgewinne, da der Software-Konzern sein neues Betriebssystem Windows Vista auf den Markt bringt. Es soll Ende Januar im Laden stehen. Die Microsoft-Aktie legte um 1,6 Prozent auf 31,21 Dollar zu. „Technologie-Aktien sind bisher nicht so gut gelaufen wie Papiere anderer Branchen. Daher glauben einige, dass sie ein wenig unterbewertet sind“, sagte John O'Brien von MKM Partners LLC. Trotz der Kauflust einiger Anleger verzeichnete AMD Kursverluste. Grund war eine Umsatz- und Gewinnwarnung des Konzerns. AMD-Aktien stürzten knapp zehn Prozent auf 18,26 Dollar ab.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,53 Mrd. Aktien den Besitzer. 2203 Werte legten zu, 1101 gaben nach und 156 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,17 Mrd. Aktien 1896 im Plus, 1144 im Minus und 137 unverändert.

Die US-Rentenmärkte schlossen wegen des Feiertags Martin-Luther-King-Day am Montag ein paar Stunden früher als üblich: Die zehnjährigen Staatsanleihen fielen um 10/32 auf 98-25/32. Sie rentierten mit 4,781 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 21/32 auf 94-10/32 und hatten eine Rendite von 4,867 Prozent.

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