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23.01.2007

23:01 Uhr

Aktienhandel New York

US-Börsen schließen im Plus

Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag Gewinne verzeichnet. Die Standardwerte notierten dank Kursgewinnen bei Energie-Aktien und nach Vorlage zahlreicher Quartalszahlen höher. Konzerne wie Exxon Mobil profitierten von einem deutlichen Preisanstieg am Ölmarkt, während Firmen wie United Technologies Anleger mit überraschend hohen Gewinnen überzeugten.

HB NEW YORK. Bei Technologie-Werten zeigten Anleger dagegen Zurückhaltung, da nach Börsenschluss unter anderem Zahlen von Schwergewichten wie AMD erwartet wurden.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,45 Prozent höher bei 12 .533 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Indexlegte ebenfalls 0,35 Prozent zu auf 1 427 Zähler. Der Nasdaq-Composite schloss fast unverändert bei 2 431 Stellen.

„Der Markt hat sich erholt, und der S&P hat die jüngsten Höchststände noch einmal angetestet. Bei den Technologie-Werten ziehen sich die Anleger aber eher zurück. Offenbar glauben sie an eine Abkühlung der Branche“, sagte Steve Goldman von Weeden & Co.

Zu den größten Gewinnern zählten angesichts des deutlich angestiegenen Ölpreises die Aktien von Energieunternehmen: Papiere von Exxon lagen 2,2 Prozent im Plus bei 74,49 Dollar, Anteilsscheine von Chevron 1,9 Prozent höher bei 72,56 Dollar. Der Ölpreis legte wegen der geplanten Aufstockung der US-Ölreserven deutlich zu: Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl notierte bei 54,84 Dollar, 2,26 Dollar höher.

Der Mischkonzern United Technologies profitierte von einer starken Nachfrage aus der Luftfahrtbranche und konnte seinen Quartalsgewinn überraschend deutlich steigern. Das honorierten die Anleger, die Aktie notierte 3,2 Prozent höher bei 66,14 Dollar. Zukäufe gab es auch bei Texas Instruments. Die Aktie des weltgrößten Handychip-Herstellers verteuerte sich um 3,5 Prozent auf 29,60 Dollar, nachdem der Konzern dank einer Steuergutschrift unterm Strich mehr verdient hatte als erwartet.

Fast ein Prozent im Minus lagen dagegen die Aktien von DuPont, obwohl der US-Chemiekonzern 2006 dank Steuergutschriften und einem glänzenden Lackgeschäft mit einem Gewinnsprung abschloss. Auch die Bank of Americakonnte nicht von ihren Rekordzahlen profitieren. Die Aktie der Bank notierte mit 53,32 Dollar um 0,6 Prozent schwächer.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,67 Milliarden Aktien den Besitzer. 2 185 Werte legten zu, 1 138 gaben nach und 165 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,03 Milliarden Aktien 1818 im Plus, 1192 im Minus und 154 unverändert.

An den US-Kreditmärkten büßten die zehnjährigen Staatsanleihen 12/32 auf 98-18/32 ein. Sie rentierten mit 4,810 Prozent. Die 30-jährigen Bonds fielen 25/32 auf 93-24/32 und hatten eine Rendite von 4,905 Prozent.

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