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25.01.2007

08:48 Uhr

Aktienhandel Tokio

Nikkei beendet Berg- und Talfahrt in Verlustzone

Der Nikkei-Index hat den Aktienhandel in Tokio am Donnerstag nach einer Berg- und Talfahrt in der Verlustzone beendet. Der asiatische Leitindex erreichte zwar im Tagesverlauf ein Sechs-Jahreshoch von 17 617 Punkten, musste später aber Einbußen hinnehmen.

HB TOKIO. Den Grund für den Rekordstand sahen Analysten vor allem in den Hoffnungen der Investoren auf gute Quartalsergebnisse exportstarker Unternehmen wie Sony. Den späteren Abschlag führten sie auf Gewinnmitnahmen unter anderem bei Honda zurück.

Der 225 Werte umfassende Nikkei schloss 0,28 Prozent im Minus bei 17 458 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index fiel bis Handelsschluss um 0,53 Prozent auf 1729 Zähler. Die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong Taiwan und Singapur gaben ebenfalls nach.

Einige Anleger hätten im Vorfeld der in der kommenden Woche „richtig beginnenden" Berichtssaison Gewinne realisiert, so ein Händler. Der Markt sei insgesamt weiterhin recht volatil. „Die konjunkturellen Aussichten sind weiter positiv, aber die Aktienkurse liegen auf einem Niveau wo Gewinne realisiert werden können", sagte ein Beobachter. Die Grundstimmung sei weiterhin positiv.

Der Markt habe positive Neuigkeiten bei den Unternehmenszahlen aber bereits eingepreist, hieß es. Es bedürfe „also wirklich großer Überraschungen" um den Index in Richtung der Marke von 18 000 Punkten steigen zu lassen. Es müssten schon einige „große Unternehmen ihre Prognosen anheben, damit das Sentiment weiterhin bullish bleibt, erklärte ein Teilnehmer. Im Fokus stehen auch die Verbraucherpreise für Dezember, die am Freitag veröffentlicht werden.

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