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23.01.2007

08:41 Uhr

Aktienhandel Tokio

Nikkei schließt knapp behauptet

Die Aktienbörse in Tokio hat am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Zwei gegensätzliche Strömungen verhinderten dabei größere Veränderungen: Während Technologiewerte den US-Vorgaben ins Minus folgten, begrenzte der schwache Yen mit seiner Unterstützung für Exporttitel die Verkäufe. Der Euro blieb zum Dollar kaum verändert.

HB TOKIO. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio beendete den Handel knapp behauptet 0,09 Prozent im Minus bei 17 408 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg 0,02 Prozent auf 1 730 Zähler. Die Börsen in Hongkong, Singapur und Südkorea lagen im Minus oder kaum verändert, während Taiwan leicht zulegte.

Die Anleger hätten die schwachen Vorgaben aus den USA zum Anlass genommen, Gewinne zu realisieren, sagten Händler. Auf der Verliererseite fanden sich vor allem Technologiewerte wie Elpida Memory, die 1,2 Prozent einbüßten, nachdem Credit Suisse die Titel auf „Neutral" zurückgestuft hatte. Belastet wurde der Technologiesektor ferner von dem unerwartet schwachen Ausblick von Hoya, deren Aktien sich um 2,0 Prozent ermäßigten. Zu den Verlierern in Tokio gehörte in diesem Sog auch Sony, dessen Aktien um 0,5 Prozent abgaben, wie auch Pioneer mit einem Rückgang on 1,74 Prozent. „Der Technologie-Sektor sieht schwach aus und die Quartalsausblicke machen auch keinen guten Eindruck“, sagte Kim Hak Kyun von Korea Investment Securities zu der Lage in Asien.

Auch in den USA hatten am Vortrag insbesondere Technologie-Aktien wie Apple und Dell gelitten. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,7 Prozent tiefer bei 12 477 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index büßte 0,53 Prozent auf 1 422 Zähler ein. Der Nasdaq-Composite verlor 0,83 Prozent auf 2 431 Stellen.

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