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29.06.2015

09:46 Uhr

Aktienmarkt

Börse in Athen bleibt mehr als eine Woche geschlossen

Nicht nur die Banken des Landes, auch die Börse in Griechenland bleibt auf absehbare Zeit geschlossen. Die Sorge vor einem Kollaps des Marktes ist zu groß.

Der Handel in Athen wird bis mindestens 7. Juli nicht möglich sein. dpa

Griechische Börse

Der Handel in Athen wird bis mindestens 7. Juli nicht möglich sein.

Angesichts der griechischen Schuldenkrise bleibt neben den Banken des Landes auch die Börse in Athen bis in die kommende Woche hinein geschlossen. Wie am Montag offiziell mitgeteilt wurde, soll der Handelsplatz frühestens am Dienstag kommender Woche wieder öffnen. Auch die griechischen Banken sind bis mindestens Montag geschlossen. Der Kapitalverkehr wurde stark eingeschränkt, die täglichen Barabhebungen an Geldautomaten wurden für Griechen auf 60 Euro pro Tag beschränkt.

Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras hatte in der Nacht zum Samstag überraschend ein Referendum über die Reformvorschläge der internationalen Geldgeber für den kommenden Sonntag angekündigt. Die Finanzminister der Euro-Zone warfen ihm daraufhin vor, einseitig die Verhandlungen abgebrochen zu haben, und entschieden, das am Dienstag auslaufende Hilfsprogramm für Athen nicht zu verlängern.

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Ohne frisches Geld droht Griechenland binnen wenigen Tagen der Bankrott. Die Finanzmärkte in Asien und Europa reagierten am Montag mit starken Verlusten auf die Entwicklungen.

Von

afp

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