Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.09.2012

15:45 Uhr

Aktienmarkt

Feierlaune an Athener Börse nach ESM-Urteil

Das ESM-Urteil der Karlsruher Verfassungsrichter hat an der Athener Börse für Feierlaune gesorgt. Der Leitindex kletterte um fünf Prozent nach oben.

Das ESM-Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat die Athener Börse beflügelt. dpa

Das ESM-Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat die Athener Börse beflügelt.

FrankfurtMit Feierlaune haben Anleger am griechischen Aktienmarkt am Mittwoch auf das ESM-Urteil der Verfassungsrichter in Karlsruhe reagiert. Der Leitindex der Börse in Athen kletterte um fünf Prozent auf 768 Zähler, der Bankenindex schnellte sogar um mehr als elf Prozent nach oben.

Griechenland hatte als erster Staat Finanzhilfen seiner europäischen Partner in Anspruch genommen, steht aber auch nach mehr als zwei Jahren Krise noch nicht wieder auf eigenen Beinen und ist nach wie vor auf Hilfen von außen angewiesen. Nach dem Urteil wuchs die Hoffnung der Anleger, dass das Land auch weiterhin nicht fallen gelassen wird.

„Die Euro-Zone hat eine weitere Hürde genommen - langsam aber sicher wird die Region stabiler, weniger risikoreich“, kommentierte Händler David Thebault von Global Equities in Paris den Karlsruher Entscheid.

Von

rtr

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

svebes

12.09.2012, 16:38 Uhr

Klar, Draghi war doch gerade in Griechenland und hat schon mal versprochen, dass egal was die doofen Deutschen machen - zahlen müssen sie eh. Also Freunde des südländischen Dolce Vita - Party kann weitergehen. Denke mal so ein bis zwei JAhre. Dann ist auch Deutschland pleite.

ferrucciobellini

12.09.2012, 17:16 Uhr

Andere wie Krämer als Chefvolkswirt der CoBank meinen, eine Dekade Aufschwung durch "Luftzufuhr" stünde noch bevor, widerrum: bevor es so richtig hart aufknallt ala Spanien nannte er als Beispiel in 2008. Das Gleiche für Deutschland also etwa in 2020. Dann fallen KiTa-Plätze weg, Hartz-VI wird minimiert, also keine Zuschüsse mehr für Kühlschränke, Waschhygiene, bei gestiegenem Ölpreis nur noch wenige Zehner pro Monat Heizung für so viele Empfänger, dass der Staat neue Massenunterkünfte erstellen muss. Plötzlich sieht China seine weitere Chance, den kranken Kontinent aufzukaufen. Merkel, Sarkozy, Draghi, "Hollandaise", Waigel feiern in bestenfalls der Geschlossenen. Statt geschlossener selbstzufriedener Gesellschaft. - DIE MENSCHEN WOLLEN ES SO. SIE VERDRÄNGEN. TÄGLICH.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×